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Tiere retten Permafrost - Wir schützen 90 Mio. t CO₂

Sibirien , Russland

Der Pleistocene Park rettet den Permafrostboden und generiert zusätzliche CO₂-Speicher durch die Wiederherstellung der hochproduktiven Steppentundra. Dies wird durch den Einsatz von speziellem Saatgut und die Ansiedlung bestimmter Tiere erreicht.

Dennis Frank von Pleistocene & Permafrost Stiftung gemeinnützige UG | 
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Über das Projekt

Das Problem?

Das Auftauen des Permafrostbodens stellt derzeit die größte Klimakatastrophe dar. Hier sind ca. 1.600 Gigatonnen Kohlenstoff gespeichert. Das ist 2x so viel Kohlenstoff wie in unserer Atmosphäre und 3x so viel wie in allen Wäldern der Erde. Taut der Permafrost weiter auf, steigen Unmengen von CO₂ und Methan in die Atmosphäre. Die Erderwärmung wird sich dadurch irreversibel und exponentiell beschleunigen.

Die Lösung!

Um das Problem zu lösen, unterstützen wir das Pleistocene-Konzept, dass sich hierfür als effektivste Methode erweist. Dieses Konzept wird bereits im Pleistocene Park umgesetzt und ist recht einfach - eine Wiederansiedlung verschiedenster Pflanzenfresser und die Wiederherstellung der einst hochproduktiven Steppentundra. Nur durch das perfekte Zusammenspiel der beiden Maßnahmen können die 4 positiven Effekte auf Klima und Umwelt erreicht werden:

1. Erhalt der Permafrostböden


Bei der Futtersuche im Winter zerstören und verdichten die Tiere die isolierende Schneeschicht. Dadurch tritt die Kälte tiefer und schneller in den Boden ein und die Permafrostböden bleiben dauerhaft erhalten.

2. aktive CO₂-Bindung

Die aktuell vorherrschende Vegetation ist sehr ineffizient. Durch die Wiederherstellung der hochproduktiven Steppentundra kann in Zukunft das Vielfache an CO₂ aufgenommen werden. Somit fungiert der Park künftig auch als effizienter Carbon Capture and Storage.

3. aktive Kühlung der Region durch den Albedo Effekt

Durch diesen Effekt reflektiert die Steppentundra mehr eingehende Sonnenstrahlung als die aktuell vorherrschende Vegetation und trägt somit nicht zur Erwärmung der Umwelt bei.

4. Biodiversität


In den aktuell vorherrschenden Ökosystemen findet man, bis auf Moskitoschwärme, kaum Tiere. Durch die Wiederansiedlung verschiedenster Pflanzenfresser blüht die Artenvielfalt in der Region wieder neu auf.

Was können wir mit IHRER Hilfe erreichen?

Derzeit steht der Park in seinen Anfängen. Wir wollen den Park, gemeinsam mit russischen Wissenschaftlern ausweiten. Nur gemeinsam mit IHNEN schaffen wir das.
Zuletzt aktualisiert am 26. Februar 2021