Deutschlands größte Spendenplattform

Tschernobyl-Hilfe zur Selbsthilfe für strahlengeschädigte Kinder in Belarus

Ein Projekt von SODI e.V. (Solidaritätsdienst International)
in Stolin, Weißrussland

Unsere Vision einer gerechten und friedlichen Welt, ist getragen von unseren Werten. Solidarität ist dabei Weg und Ziel unseres Handelns.

Tobias P.
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Über das Projekt

Als Schüler*innen der AG Patenschaften an der Gesamtschule 3 in Eisenhüttenstadt beschäftigen wir uns seit über 12 Jahren mit den Folgen der Reaktorkatastrophe vom 26. April 1986 in Tschernobyl. Wir unterstützen mit unseren Aktionen in Zusammenarbeit mit SODI e.V. die Betroffenen in Belarus, vor allem die Kinder.

Der Schatten von Tschernobyl
Bis zu 70 Prozent des radioaktiven Niederschlags der Tschernobyl-Katastrophe fielen auf Belarus nieder. Dies führt bis heute zu gesundheitlichen Belastungen, vor allem bei Kindern. Man geht im Land von 400.000 Kindern aus, die an den Folgen der Katastrophe leiden. Ständig erkranken neue Kinder aus der Region an Krankheiten, die durch das radioaktive Element Cäsium 137 hervorgerufen werden. Es wird über belastete Nahrung, Wasser oder Rauch aufgenommen. Meist leiden die Betroffenen unter Lungen- und Blutkrebs oder an Herz-Kreislauferkrankungen. Die anhaltende Belastung ruft auch vermehrt geistige und körperliche Beeinträchtigungen hervor. 

Mobile Messstation hilft den Kindern in Belarus
Im letzten Winter haben wir einen Aufruf gestartet und sammeln seither Spenden für die Finanzierung eines Fahrzeuges, welches als mobile Messstation die Menschen auf den Dörfern erreicht. Mit regelmäßigen Messungen von Lebensmitteln und Untersuchungen von Menschen, die bis heute stark von der radioaktiven Strahlung betroffen sind, wird ein gesünderes Leben mit einer höheren Lebensqualität ermöglicht. Die am stärksten strahlen-belasteten Kinder nehmen an den bewährten Gesundheitskuren in den Sommerferien teil.


Mit Beginn der Corona – Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen konnten wir nahezu alle unseren üblichen Spendenaktionen wie Kuchenbasare, Flohmärkte oder persönliche Spendensammlungen nicht mehr durchführen. Nur den Spendenlauf „Run for future“ konnten wir im Mai mit Abstand und als Bewegungsangebot für eine kleine Anzahl von Schülerinnen und Schülern organisieren. Trotzdem gelang es unserer AG in diesem Jahr bislang nicht annähernd, die von uns erhoffte Spendensumme zu erreichen. Nun bitten wir auf diesem Wege Sie als Leser um finanzielle Unterstützung. Auch mit kleinen Beträgen ist Hilfe vor Ort möglich! Für jede Hilfe von Ihrer Seite bedanken wir uns schon jetzt herzlichst.