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Finanziert Essen für Kinder im Lockdown – Corona-Nothilfe für Litauen

Pandėlys, Litauen

Den Kindern der Pandelys-Grundschule in Litauen fehlt ihre einzige Mahlzeit am Tag. Wir überbrücken mit dieser Aktion während des Lockdowns den Hunger in den Familien.

J. Zippel von Zukunftswege e.V.
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Viele der ärmsten Kinder der Pandelys-Schule haben nichts zu essen, weil sie nicht in die Schule gehen können. Während des harten Lockdowns in Litauen sind auch die Kantinen geschlossen. Die Kinder erhalten hier normalerweise ihre einzige Mahlzeit am Tag. Nun herrscht auch noch eisiger Winter bei -15 Grad.

Unser Hilfsprojekt startet sofort, um die Kinder im Januar zu versorgen. Die Hilfe ist lebensnotwendig und wir sind froh und dankbar über jede Unterstützung. Jede 10 Euro helfen, die Not zu lindern.


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Hintergrund: Die Kinder, die in dem kleinen Städtchen Pandelys in Litauen zur Schule gehen, kommen aus den kleinen Dörfern im Umland. Ihre Eltern können sich kaum das Nötigste für ihre Kinder leisten.

Unser Verein Zukunftswege e.V. unterstützt die Kinder der Pandelys-Grundschule in Litauen seit 2009 regelmäßig mit Unterrichtsmaterialien und Hygieneartikeln. Mit den Lehrerinnen und Lehrern der Schule haben wir verantwortungsvolle Ansprechpartner vor Ort, die sich persönlich darum kümmern, dass jede Familie entsprechend ihrer Situation versorgt wird.

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Corona-Januar 2021: Wir versorgen circa 25 Familien mit 2 bis 8 Kindern während des Lockdowns im Januars mit Nahrungsmitteln. 
Die Lehrerinnen und Lehrer vor Ort stellen individuelle Pakete zusammen, je nach Größe der Familie und dem Alter der Kinder. Größere Kinder werden angeleitet, die kleineren Kinder zu versorgen und auch einfache warme Speisen selbst zuzubereiten.

Die Pakete enthalten beispielsweise Brot, Butter, Wurst, Käse, Milch, Fleischkonserven, Obst, Öl, Eier, Joghurt, Nüsse, Müsli, Reis, Nudeln, Kartoffelbrei ... abgestimmt auf das Alter der Kinder.

Zwei mal im Januar werden Essenspakete in die Familien gebracht.
Zu Beginn ein größeres Paket und später ein zweites Paket mit Lebensmitteln, die schneller verbraucht werden oder nicht lange gelagert werden können.

Eine Sozialarbeiterin begleitet das Projekt und achtet darauf, dass die Kinder das Essen auch wirklich erhalten und entsprechend verwenden.