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Traumabearbeitung im Psychosozialen Zentrum für Geflüchtete

Siegen, Deutschland

Traumabearbeitung im Psychosozialen Zentrum für Geflüchtete

Siegen, Deutschland

Das Psychosoziale Zentrum in Siegen hilft traumatisierten und psychisch beeinträchtigten Geflüchteten, die Opfer von Krieg, Folter, sexueller Gewalt sowie sonstiger Demütigung und Misshandlung geworden sind.

Saskia Riedel von AWO Kreisverband Siegen-Wittgenstein/Olpe  | 
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Über das Projekt

Wenn der Traum einer Zuflucht zum Albtraum wird
Larina (5) floh vor zwei Jahren mit ihrer Familie aus dem Irak. Erzieherinnen wurden aufmerksam, weil sie regelmäßig einnässt, viel schreit und sich dann kaum beruhigen lässt. 
Mohammed (15) aus Syrien wirkt häufig abwesend. Albträume rauben ihm den Schlaf, am Tag drängen sich die Bilder immer wieder auf. Dann fühlt er sich so, als sei er noch dort.
Enan (36) ist körperbehindert und kommt aus Ghana wo sie als „Hexe“ schwerste Repressalien erlebte. Sie hat Angst und Panik, im Deutschkurs kann sie sich nichts merken und sich kaum konzentrieren. Bei den kleinsten Geräuschen schreckt sie auf.
Amir (32) aus dem Iran lag schon zweimal wegen versuchtem Suizid in der Klinik. Er hat am ganzen Körper Schmerzen.

Wie wir unterstützen
Die Folgen von Traumatisierung sind vielfältig und nicht immer gleich erkennbar. Im Psychosozialen Zentrum (PSZ) für Geflüchtete in Siegen finden Hilfesuchende niedrigschwellig und kostenfrei traumaspezifische Unterstützung. Ein multiprofessionelles Team aus Psychologen, Therapeuten und Sozialpädagogen wird durch eigens geschulte Sprach- und Kulturmittler in ihrer Arbeit unterstützt.  Traumatisierte Klienten können so muttersprachliche Beratung erhalten, trauma-pädagogisch begleitet und mit trauma-therapeutischen Angeboten dabei unterstützt werden, ihre schweren Erlebnisse zu verarbeiten. 

Träger der in der Region einzigartigen Einrichtung sind der AWO Kreisverband Siegen-Wittgenstein/Olpe und der Verein für Soziale Arbeit und Kultur Südwestfalen e.V. 

Deine Spende wirkt!
Die Arbeit des PSZ wird finanziell gefördert durch Personal- und Sachkostenzuschüsse im Programm „Soziale Beratung Geflüchteter NRW“. Das Land hat ein hohes Interesse an unserer Arbeit, ist sie doch ein wichtiger Baustein für eine erfolgreiche Integration. Jedoch ist die Höhe der Förderung limitiert und deckt nur ca. 85% der tatsächlich anfallenden Kosten ab. Für das Jahr 2021 wurde eine starke Senkung der Förderhöchstsätze beschlossen, was für uns massive Kürzungen bedeutet. 

Der AWO Kreisverband Siegen-Wittgenstein/Olpe muss daher in 2021 als Eigenmittel 26.000 € aufbringen, um die Personal- und Sachkosten langfristig zu sichern und um das Unterstützungsangebot aufrechtzuerhalten.

Das Psychosoziale Zentrum ist bereits seit 4 Jahren eine Erfolgsgeschichte, die wir gerne weiterschreiben möchten. Jeder Euro hilft, damit wir Menschen, die von Gewalt, Krieg, Folter und Flucht traumatisiert sind, die Chance auf eine adäquate Behandlung und Heilung geben können. Hilf uns, unser Ziel zu erreichen – spende jetzt! 

Zuletzt aktualisiert am 18. Januar 2021