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Indiwi: Inklusive Klettergruppe

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Die Klettergruppe möchte mit finanzieller Unterstützung ein inklusives Angebot weiterführen, dass in besonderer Weise das Soziale Lernen ermöglicht. Dabei spielt der Aspekt der Inklusion eine wesentliche Rolle.

Hannes R. von Indiwi e.V.Nachricht schreiben

Das Kletterprojekt war anfangs an in Kursform aufgebaut und sollte alle 2 Wochen stattfinden. Mittlerweile hat es sich etabliert. Die Gruppe besteht aus etwa 20 Kindern und Jugendlichen. Darüber hinaus haben wir sehr schnell einen wöchentlichen Turnus, aufgrund des Bedarfs und auch aus Gründen der Kontinuität, eingeführt. Neben den gruppendynamischen Interaktionsübungen zum kennen lernen und später zum Vertrauensaufbau haben wir die Kletterwände der T-Hall Berlin genutzt. Ein wichtiges Ziel stellt neben dem Erlernen des Kletterns die Förderung der Selbständigkeit, der Verantwortlichkeit, des Selbstwertgefühls, des Selbstbewusstseins, der Selbstreflexion, der Empathie und der lebenspraktischen Fähigkeiten dar. Veränderungen in Bezug auf das vorherrschende defizitäre Bild von Behinderung und die Wertschätzung und Anerkennung der Vielfalt soll ebenso erzielt werden. So gesehen kann das Kletterprojekt nicht allein als eine sportliche Herausforderung angesehen werden, sondern bietet darüber hinaus Chance und Möglichkeiten der sozialen Interaktion und Überprüfung der eigenen Sichtweisen. Die bisher gewonnenen Erfahrungen aus dem Kletterprojekt haben unsere integrationspädagogische Arbeit insgesamt bereichert. Die Projektarbeit hat gezeigt, dass die Inklusion in Klettergruppen keine Utopie darstellt. 
Wir konnten bei unseren Recherchen kein anderes vergleichbares Projekt finden. Es hat sich gezeigt, dass die Integration bzw. Inklusion im Freizeitbereich und im Sportbereich noch wenig praktiziert wird. Das Ziel, für Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderungen eine erlebnispädagogische Klettergruppe aufzubauen und zu etablieren haben wir erreicht. Weitere Ziele wie die Förderung der Mitbestimmung und Mitgestaltung, die Förderung der Selbstbestimmung, des sozialen Engagements und der gesellschaftliche Mitverantwortung konnten von uns ebenso wahrgenommen werden wie eine erhöhte Frustrationstoleranz gegenüber Misserfolgen, ein positiveres Selbstwertgefühl, ein stärkeres Selbstbewusstsein, das Erleben von Lust und Spaß und die Förderung der Identifikation, der Entscheidungskompetenz und der Entwicklung eigener Interessen. Durch die Arbeit in der Gruppe wird das Sozialverhalten gefördert sowie die Fähigkeit Bedürfnisse zu artikulieren und andere Bedürfnisse zu akzeptieren. Unsere Arbeitsansätze konnten bisher soziale Prozesse anstoßen. Außerdem zählen die Mitbestimmung sowie Lernen am Modell, demokratische Erziehung, eigenverantwortliches Arbeiten, die interkulturelle Erziehung und interkulturelles und inklusives Lernen zu den Arbeitsansätzen und Methoden. Die Gruppe wird weitgehend von ehrenamtlichen Mitarbeitern geleitet. 

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