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Inti Phaj'si - Mediale Aufarbeitung des Massakers von Senkata

El Alto, Deutschland

Wir unterstützen das Inti Phaj'si - eine soziale Organisation in Bolivien, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Ereignisse eines durch staatliche Sicherheitskräfte verübten Massakers mit den Betroffenen medial aufzuarbeiten.

Malte Kunow von Inti Phaj’si e.V. | 
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Über das Projekt

Das Inti Phaj'si ist eine in El Alto (Bolivien) ansässige, gemeinnützige Organisation, die sich der Kunst und der alternativen Erziehung verschrieben hat. Sie möchte einen Sozialraum schaffen, in dem die Begriffe Kultur, Erziehung und Politik von den sozialen Akteuren mit Leben gefüllt werden und letztendlich zum guten Leben und zum Leben in der Gemeinschaft führen. Beeindruckt von der Arbeit des Intis haben wir es uns als Freund*innen der Organisation vor über einem Jahr zum Ziel gesetzt, die Arbeit vor Ort durch einen Förderverein in Deutschland zu unterstützen. 

Die politische Krise, die den Putsch vom 10.11.19 herbeiführte, hat in der bolivianischen Gesellschaft tiefe Spuren hinterlassen. Eine der markantesten Handlungen spielte sich vor den Türen des Inti Phaj'sis ab. Die Rede ist von dem Massaker von Senkata, bei der das Militär ca. 400 Personen attackierte, die an einer Straßenblockade teilnahmen. Im Verlauf der Auseinandersetzungen kamen 10 Personen durch das eingesetzte Militär zu Tode und über 50 weitere wurden verletzt. Diejenigen Anwesenden, die verhaftet wurden, berichten von psychologischer und körperlicher Folter.

Das Inti Phaj'si, das einer der Hauptanlaufpunkte der Nachbarschaft ist, arbeitet seitdem an der Aufarbeitung der Ereignisse. In Kooperation mit weiteren Akteur*innen ist die Idee entstanden, das Erlebte im Rahmen eines Films sowie eines Buches zu verarbeiten. Mit diesen Projekten soll auf der einen Seite die Möglichkeit eines Austausches über die- für viele Beteiligte und ihre Angehörigen- traumatischen Erlebnisse geschaffen werden. Darüber hinaus steht das Ziel im Mittelpunkt, die Massaker in den Fokus des gesellschaftlichen Diskurs zu rücken und dabei gemeinsame Antworten zu finden, die einer Wiederholung der Vorfälle präventiv entgegenstehen. 

Zur Umsetzung der Vorhaben werden unter anderem Filmausrüstung, Software, Personal und Fahrtkosten benötigt. 
Zuletzt aktualisiert am 14. März 2021