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Finanziert Gemeinsam Wärme spenden – Covid-19 Support durch Zalando

Berlin, Deutschland

Finanziert Gemeinsam Wärme spenden – Covid-19 Support durch Zalando

Berlin, Deutschland

Durch Corona mussten unsere Einrichtungen viele Hilfen anpassen und erweitern. Jetzt mehr denn je, sind bedürftige und obdachlose Menschen in Berlin auf unsere Solidarität und Unterstützung angewiesen.

Britta Graham-Hyde von Berliner Stadtmission | 
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Über das Projekt

Seit der Pandemie ist für viele obdachlose und bedürftige Menschen die Not noch größer als sonst und wir wollen uns daher noch mehr für die Menschen einsetzen. Daher haben wir unsere Hilfsangebote angepasst und erweitert, Hygienevorkehrungen wurden getroffen und neue Projekte ins Leben gerufen.

Während des Lockdowns mussten und müssen viele Tagesstätten, Einkaufszentren und andere Orte, wo sich obdachlose Menschen aufhalten können, geschlossen werden. Das bedeutet nicht nur, dass Menschen länger in der Kälte verweilen müssen, sondern auch: keine Möglichkeit zu haben, auf die Toilette zu gehen oder die Hände mit Seife zu waschen. Um obdachlosen Menschen die Nutzung eines sauberen WCs und Händewaschen zu ermöglichen, wird auf unserem Gelände im Zentrum am Hauptbahnhof der Berliner Stadtmission – direkt neben der großen Kleiderkammer und Ambulanz – eine behindertenfreundliche Toilette installiert. Diese wird rund um die Uhr und an 7 Tagen die Woche zugänglich sein. Außerdem wollen wir eine*n Mini-Jobber*in anstellen, der oder die sich um die Reinigung der Anlage kümmern wird. 

Über solche Hygienemaßnahmen hinaus wollen wir auch sicherstellen, dass obdachlose und bedürftige Menschen in dieser Zeit mit dem nötigsten an Lebensmitteln versorgt werden. Schlechter Zugang zu frischem Wasser und gesundem Essen schwächt das Immunsystem und macht Menschen anfälliger für eine Infektion mit Covid-19. Deswegen verteilen Mitarbeitende und ehrenamtliche Helfer*innen jeden Tag rund 750 Nothilfepäckchen, welche mit geschmierten Broten, Obst, einer Flasche Wasser und einer Süßigkeit befüllt sind. 

Viele obdachlose Menschen gehen trotz schwerer Krankheit nicht zum Arzt. Ihre Scham und Angst vor Zurückweisung oder Ablehnung der Behandlung wird zu einer scheinbar unüberwindbaren Hürde. In vielen Fällen fehlt auch schlichtweg die Krankenversicherung. Daher öffnet die Ambulanz der Berliner Stadtmission  Nähe Hauptbahnhof zweimal wöchentlich ihre Türen. Dort werden obdachlose Menschen – auch jene ohne Krankenversicherung – durch ehrenamtlichen Ärzte, sowie Pflegekräfte und Medizinstudenten behandelt und versorgt. Da aufgrund des Gesundheitsschutzes Abstände gehalten werden müssen, kann das Wartezimmer nicht wie sonst genutzt werden und die Menschen warten stattdessen draußen, bis sie an der Reihe sind. Damit sie nicht im Regen ausharren müssen, soll vor der Ambulanz ein Dach gebaut werden.
Zuletzt aktualisiert am 05. Januar 2021