Deutschlands größte Spendenplattform

Bitte aktualisiere deinen Browser

Wir wollen die Welt mit dir zusammen besser machen. Dafür brauchen wir einen Browser, der aktuelle Internet-Technologien unterstützt. Leider ist dein Browser veraltet und kann betterplace.org nur fehlerhaft darstellen.

So einfach geht das Update: Bitte besuche browsehappy.com und wähle einen der modernen Browser, die dort vorgestellt werden.

Viele Grüße aus Berlin, dein betterplace.org-Team

Buschkrankenhaus Ambohitsara

Borizny, Madagaskar

Wir betreiben in der abgelegenen Region des Bongolava - Gebirges ein Buschkrankenhaus um eine medizinische Grundversorgung für die rund 80.000 Bewohner zu gewährleisten.

Michael Mampionona von HOPE e.V. Madagaskar | 
Nachricht schreiben

Über das Projekt

Madagaskar gehört zu den ärmsten Ländern der Welt; die meisten Menschen verdienen durchschnittlich ca. 1€ pro Tag und können sich Schulbildung und Gesundheitsversorgung nur bedingt bis gar nicht leisten. Hohe Kinder-/ Müttersterblichkeit und Korruption gehören zum Alltag. 

Seit dem Jahr 2008 sind wir in der Region des Bongolava-Gebirges tätig. Hier leben ungefähr 80.000 Menschen. Die Gegend ist von medizinischer und schulischer Versorgung weitgehend abgeschnitten. Die nächste Stadt, in der man dies vorfindet, ist ca. 30 km entfernt und asphaltierte Straßen sucht man vergeblich – zu Fuß ist das ein Weg von min. 8 Stunden in der Trockenzeit (in der Regenzeit ist meist kein Durchkommen). 

Mittlerweile haben wir, Stück für Stück, u. A. ein Buschkrankenhaus inkl. Labor mit 2 Ärzten, 2 medizinischen AssistentInnen, 2 Hebammen, 1 Laborangestellte, 1 Sprechstundenhilfe/Apothekerin sowie 1 Reinigungskraft, gebaut. Wir betreiben auch ein (Trink-) Wasserversorgungsnetz sowie eine mobile Klinik um die Hilfe (Impfungen, Hygieneaufklärung, Schwangerschaftsbegleitung usw.) zu den Leuten hinzubringen. 

Da unser Buschkrankenhaus noch keine Operationsmöglichkeit besitzt, müssen die kritischen Notfälle ins nächstgelegene Krankenhaus mit OP-Möglichkeit evakuiert werden. Hierfür - und für die mobile Klinik - nutzen wir unseren SADKO-Geländewagen, was ihn zu einem essentiellen Bestandteil unserer momentanen Strategie macht.    

Dennoch sind viele vermeidbare Todesfälle eine traurige Realität, sei es durch die lange Transportzeiten (2 bis 8 Stunden – je nach Witterungsverhältnissen) oder dadurch, dass der SADKO nicht verfügbar ist.

Darum arbeiten wir daran, unser Krankenhaus weiter auszubauen, um mehr Leben retten zu können. 
Zuletzt aktualisiert am 04. Februar 2021