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Zwei Kühe für Hundertbücheln, Kulturlandschaft bewahren

Iacobeni, Rumänien

Zwei Kühe für Hundertbücheln, Kulturlandschaft bewahren

Iacobeni, Rumänien

Mit zwei Kühen für Hundertbücheln in Siebenbürgen (Rumänien) unterstützen Sie den Fortbestand einer traditionellen Kuhherde und die Jahrhunderte alte Kulturlandschaft.

Rainer Schamel von Churchfortress e.V. Friends of Hundertbücheln | 
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Über das Projekt

Nach einem Tag auf der Allmende von Hundertbücheln (rum. Movile) kehren die Kühe Leni und Lori selbstständig in ihren warmen Stall ein. Die Beiden werden von Hand gemolken und dürfen hier ihre Nacht verbringen, bis sie in der morgendlichen Dämmerung wieder auf die große Gemeinschaftsweide wandern.

Die Jahrhunderte alte Kulturlandschaft mit ihrer einzigartigen Biodiversität rund um das Dorf ist der traditionellen Weidewirtschaft zu verdanken. Sie gehört genauso wie die berühmten Kirchenburgen zum erhaltenswerten Kulturschatz Siebenbürgens.

Als Beitrag zum Erhalt der Viehherde möchten wir zwei Kühe kaufen, die wir auf einem original erhaltenen siebenbürgischen Hof unterbringen. Die Nachbarin wird sich um die Kühe kümmern, sprich morgens und abends melken, ausmisten und im Winter Heu zufüttern. Dafür erhält sie als Lohn die Einnahmen aus dem Verkauf der Milch.

Das Heu wird in der Nähe des Dorfes in den einzigartigen Bücheln (Hügel) gemäht und mit einem Pferdewagen zum Hof gebracht. Damit wird auch diese Form der Kulturlandschaftspflege unterstützt; und natürlich auch der Bauer, der dadurch zu Einnahmen kommt.

Die Kuhherde spielt eine zentrale Rolle im Dorfgeschehen. Eine nachhaltige Entwicklung, die wir für Hundertbücheln und seine Landschaft anstreben, ist ohne diese gute Seele des Dorfes nur schwer vorstellbar. Es ist eine große Freude, morgens und abends die Herde durch das Dorf ziehen zu sehen. Sie repräsentiert das kleinbäuerliche, das autarke Leben der Bauern und des gesamten Dorfes. Wird die Allmendewirtschaft gestärkt, kann auch dem „Landgrabbing“, das hier wie überall in Rumänien um sich greift, etwas entgegengesetzt werden.

Die traditionelle Weidewirtschaft ist nicht nur Basis eines vielfältigen Landschaftsbildes, das auch touristische Einnahmen generiert, sondern auch Motor einer hohen Biodiversität und Teil des kulturellen Erbes.

"Es sind nicht allein die Kirchenburgen Siebenbürgens und ihre angrenzenden Pfarrhäuser und Bauernhöfe, es ist die Kulturlandschaft in ihrer Gesamtheit, mit ihrer historischen Dorfstruktur innerhalb dieser urtümlichen Natur, die weitere dringende Unterstützung und Anerkennung als Teil des Weltkulturerbes bedarf."
Kulturerbe Kirchenburgen

Lassen Sie uns gemeinsam mit diesem kleinen Baustein mithelfen, traditionelle Werte in eine lebenswerte Zukunft hinüberzuretten.

Wen und was wir damit unterstützen:
- Kulturlandschaft
- die seit Jahrhunderten existierende Herde
- Allmendewirtschaft
- Milchsammelstelle
- Hirten
- Nachbarin Gabi
- Internationalen Tourismus
- Seele des Dorfes

P.S.: Sollten Sie nach Hundertbücheln kommen und hier Ihren Urlaub verbringen,  können Sie gerne Ihr Müsli mit Ihrer eigenen frischen Milch genießen! Oder vielleicht haben Sie sogar Lust, selber zu melken, zu sensen, Heu zu machen und die Kühe abends in den Stall zu führen? Sprechen Sie uns einfach an.

Weitere Bilder & Infos.
Zuletzt aktualisiert am 23. Dezember 2020