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Ermögliche kostenlose Wocheneinkäufe für Obdachlose in Berlin!

Berlin, Deutschland

Um den Obdachlosen Berlins über den Corona-Winter zu helfen, ermöglicht die KARUNA Sozialgenossenschaft ihnen seit September kostenlose Wocheneinkäufe. Damit die Kioskregale weiterhin gefüllt sind, ist KARUNA dringend auf Spenden angewiesen. Danke!

Jörg Richert von KARUNA Sozialgenossenschaft eG
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Während sich die meisten in ihre eigenen vier Wände zurückziehen können, um sich vor dem Virus und der Kälte zu schützen, ist es für diejenigen, die auf der Straße leben, gerade besonders hart. Hilfseinrichtungen müssen ihre Kapazitäten runterfahren oder gänzlich schließen, worunter die Versorgungslage obdachloser Menschen enorm leidet.

Um zu helfen, hat die KARUNA Sozialgenossenschaft im September diesen Jahres den KARUNA Kiosk Kreuzberg ins Leben gerufen. Über eine Hotline können obdachlose Menschen einen persönlichen Termin vereinbaren und in Ruhe ihren Wocheneinkauf erledigen – ohne Kosten, aber dafür mit Entscheidungsfreiheit und Eigenverantwortung. 

Neben Lebensmitteln gibt es Hygieneartikel, Verbandszeug, Wundsalben, Schlafsäcke, Winterkleidung, gebrauchte Mobiltelefone und Güter des alltäglichen Bedarfs sowie die Gelegenheit in der Sitzecke zu verschnaufen oder sich beraten zu lassen. Das Angebot wächst stetig. So ermöglicht eine allgemein zugängliche Computerstation Menschen in Not seit Kurzem auch den Zugang zu digitalen Dienstleistungen wie Online-Formularen oder Terminbuchungen.
Obdachlose Menschen, die nicht in der Lage sind, persönlich im KARUNA Kiosk vorbei zu kommen, werden von den Obdachlosenlots*innen der KARUNA Task Force stadtweit mit Lastenfahrrädern, Kleinbussen oder zu Fuß versorgt. Die Hilfe-Hotline 0157 80597870 ist wochentags von 9 bis 17 Uhr erreichbar.

Um die Räumlichkeiten und Regale des Kiosks zu befüllen, sind wir dringend auf Geld- sowie Sachspenden angewiesen und somit mehr als dankbar für jede Unterstützung. Nur so können wir den „Umsonstladen" bis April 2021 fortführen und hunderten von obdachlosen Menschen – darunter auch Straßenjugendliche und –kinder – über den Corona-Winter helfen.