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Inklusions-Bewusstsein früh in Rollen bringen - mit Spielzeug-Rollstühlen

Oberursel, Deutschland

Das Inklusionsbewusstsein von Kindern soll geweckt werden und ihnen mit Spielzeug-Rollstühlen, die produziert und an Kindergärten verteilt werden sollen, zeigen wie Lebenserleichterung von Behinderten funktioniert. Eine Zukunftsinvestition!

H. Wohlleben von Muskelkranke e.V. Hessen
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Integration und Inklusion ist in aller Munde. Politisch propagiert und gesellschaftlich weitgehend akzeptiert scheitert für körperlich Behinderte immer noch vieles an der praktischen Umsetzung. Rollstuhl- und Rollatorfahrer, und nicht nur die, sondern auch Mütter mit Kinderwagen stoßen immer noch auf unüberwindbare Hindernisse im täglichen Leben. Die Praxis sieht oftmals so aus: Eine für den Rollstuhlfahrer gedachte Rampe ist zwar vorhanden, aber zu steil, es werden hochmoderne Wohnungen gebaut, aber vor dem Aufzug in der Tiefgarage ist eine unüberwindbare Stufe.
Leitlinien, Bauvorschriften und Barrierefreiheit sind das eine, die Praxis leider eine andere!
Der Muskelkranke e.V. Hessen will die Idee der Barrierefreiheit nicht allein in Paragraphen verankert sehen, sondern auch in den KÖPFEN - und weil man am besten so früh wie möglich damit anfängt, setzt der Verein auf den spielerischen Umgang mit dem Thema.
Der Verein möchte kleine Spielzeug-Rollstühle zu einem günstigen Preis herstellen lassen und damit möglichst flächendeckend Kindergärten ausstatten. 
Wenn Kinder spielerisch den Umgang mit Rollstühlen lernen, werden sie für eine barrierefreie Zukunft sensibilisiert, berücksichtigen Bedürfnisse von Menschen mit Handicap. Wer sieht und fühlt, dass bereits ein Blatt Papier ein Hindernis für ein Spielzeug-Rolli darstellen kann, wird das im späteren Leben als Architekt, Investor oder Vermieter berücksichtigen. 
So kann Barrierefreiheit tatsächlich gelingen.
www.muskelkranke-hessen.de