Deutschlands größte Spendenplattform

Neuer Anbau einer Eingewöhnungs-Voliere für Stadttauben

Künzelsau, Deutschland

Die Hobby-Heimwerker unter unseren Mitgliedern haben in Eigenregie bereits angefangen eine angegliederte Eingewöhnungsvoliere für Neuzugänge zu bauen. Aber auch das Baumaterial kostet viel Geld, weshalb wir auf Spenden angewiesen sind.

Gudrun Schickert von Taubenfreunde Künzelsau e.V.
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Unser Verein mit wenig aktiven Mitgliedern gibt den vielen Stadttauben, Brief- und Hochzeitstauben mit dem Taubenhaus in Künzelsau ein Zuhause, wo diese artgerecht gefüttert werden und auch brüten können. Nach dem Augsburger Modell , was da heißt "artgerecht füttern/Brutplatz zur Verfügung stellen/Eiertausch" liefern wir einen wertvollen Beitrag zur tierschutzkonformen Regulierung der Taubenpopulation in unserer Kreisstadt und in der Region Hohenlohe. Unsere Erfolge lassen sich eindeutig an Hand von Zahlen verdeutlichen. Seit Bestehen des Taubenhauses im Jahr 2016 bis  2020 wurden insgesamt ca. 4 500 Eier gegen Gipseier ausgetauscht! Allein im Jahr 2020 waren es 1 944 Eier, d.h. etwa diese Zahl an kleinen Küken sind nicht geschlüpft und ist der Kampf ums Überleben erspart geblieben! Der Verein kümmert sich aber auch um geschwächte und kranke Tauben wie gestrandete Brieftauben, heimatlose Hochzeitstauben, aber auch Wildtauben, pflegt diese wieder gesund und wildert die Letztgenannten wieder aus. In unserem Haus sind derzeit ca. 300 Tauben und jeden Morgen kommen zur Fütterung am Taubenhaus nochmals ca. 200 Tauben. Obwohl wir die Tiere vernünftig füttern, so belasten die Ausgaben für das Futter doch sehr unseren Etat, und wir sind immer auf Spenden angewiesen, vor allem auch dann, wenn Tierarztkosten auf uns zukommen.   Jede gesicherte Taube muss für einige Wochen in unserem Taubenhaus eingesperrt bleiben, damit sie nicht wieder an ihren alten (Brut-)Platz in der Stadt zurückkehrt. Momentan sind ca. 300 Tauben Dauergäste im Taubenhaus und langsam aber sicher wird der Platz zu eng, was wir am "Mobbing" und Hacken einiger Tiere bemerken.