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Finanziert MVI Children Support

mytilini, Griechenland

Finanziert MVI Children Support

mytilini, Griechenland

MVI hat nach dem verheerenden Brand in Moria ein Projekt gestartet, in dem aktuell 32 Kinder und deren Familien mit Hilfe von psychosozialen Gruppen unterstützt werden. Wir brauchen eure finanzielle Unterstützung, um das Projekt am Laufen zu halten!

Anna Schlegel von Medical Volunteers International e.V. | 
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Über das Projekt

"Kinder kommen aus Ländern, in denen Krieg herrscht, sie haben dort Gewalttaten und Traumata extremen Ausmaßes erlebt. Anstatt in Europa Fürsorge und Schutz zu erhalten, werden sie hier permanent Ängsten, Stress und weiterer Gewalt ausgesetzt." (Dr. Declan Barry, Ärzte ohne Grenzen (MSF), Medizinischer Koordinator in Griechenland)
 
 Situation auf Lesbos:
Auf Lesbos wird die Behandlung mentaler Probleme von Kindern und Jugendlichen überwiegend von MSF (Ärzte ohne Grenzen) durchgeführt, welche sich vor allem auf Einzelbehandlungen von Kindern und deren Familien fokussieren. Der Bedarf für psychosoziale Unterstützung ist auf Grund der Lebensumstände der Geflüchteten enorm und kann von MSF kaum gedeckt werden (derzeit befinden sich an die hundert Kinder auf der Warteliste). Einige NGOs bieten Spiel- und Sportaktivitäten, so wie Unterricht für Kinder an. Was es bisher nicht gibt, sind psychosoziale Gruppen, in denen Kinder in einer sicheren Umgebung zusammenfinden und dort spielerisch lernen, mit ihren Emotionen und ihrer derzeitigen Lebenssituation besser umzugehen.

Das Projekt:
Wir von MVI (Medical Volunteers International) haben im September nach dem verheerenden Brand ein solches Projekt gestartet. Bisher haben wir 32 Kinder und deren Familien in unser Projekt aufgenommen, diese wurden von Ärzt*innen der primären Gesundheitsversorgung aus dem Camp oder von MSF zu uns überwiesen. Die Kinder wurden in 6 Gruppen aufgeteilt und kommen einmal die Woche in das Community Center One Happy Family (OHF), wo sie an Gruppenaktivitäten teilnehmen. Je nach Gruppe passen wir die Aktivitäten individuell an, mit dem Ziel, dass die Kinder wieder positiver an ihrem alltäglichen Leben teilnehmen und Hoffnung für die Zukunft schöpfen können.
Außerdem werden die Eltern in den Prozess involviert und über seelische Gesundheit aufgeklärt, zur Zeit planen wir Elterngruppen für Psychoedukation, um den Prozess gemeinschaftlicher und effizienter zu gestalten.

Das Feedback der Familien ist bislang sehr gut und hat unsere Erwartungen übertroffen. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, das Projekt perspektivisch so Community basiert und nachhaltig wie möglich zu gestalten. Bislang arbeiten drei Geflüchtete aus Afghanistan Vollzeit mit uns: Eine Studentin, ein Lehrer und ein Arzt. Die Supervision der Gruppen und Teile des Trainings werden derzeit von einer Farsi sprechenden Gesundheitsförderin und Yoga-Lehrerin geleitet, zwei Ärztinnen von MVI übernehmen die Anamnesen, die Gruppeneinteilung und die Elterngespräche.

Wofür die Spenden benötigt werden:
Das Geld dieser Spendensammelaktion wird benötigt, damit das Projekt langfristig bestehen bleiben kann. Die Freiwilligen der Community sollen entlohnt werden (ca. 500€/Monat) und wir müssen die laufenden Kosten für Transport, Essen und Materialien decken. 
 
(Falls du Psychologie, Soziale Arbeit, Psychotherapie für Kinder- und Jugendliche oder Lehramt studieren solltest und unser Projekt vor Ort unterstützen möchtest, melde dich gerne bei uns.)
Zuletzt aktualisiert am 08. Dezember 2020