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Hilfsaktion für Notleidende in Kabul, Afghanistan

Kabul, Afghanistan

Hilfsaktion für Notleidende in Kabul, Afghanistan

Kabul, Afghanistan

50 % der afghanischen Bevölkerung lebt unter der von der UNO definierten Armutsgrenze. Wir möchten mind. 50 Familien, die in den Armenvierteln Kabuls leben, mit Hilfspaketen versorgen und ihnen dabei helfen, den harten Winter zu überleben.

Devah Falcone von Bildung für Kinder in Afghanistan e.V. | 
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Über das Projekt

Leben unter der Armutsgrenze
Mehr als jede/r zweite afghanische Bürger/in hat maximal einen US-Dollar pro Tag zum Überleben. Laut Einschätzung der Weltbank leben 50 % der Bevölkerung unter der von den Vereinten Nationen definierten Armutsgrenze. So etwas wie eine Mittelschicht gibt es kaum. Der Großteil der Menschen lebt in sehr großer Armut. Jedes vierte Kind kann nicht zur Schule gehen, da es helfen muss, die Familie zu ernähren. Dieser Umstand hat das Leben ganzer Generationen zerstört – und tut es immer noch, Tag für Tag.

Krieg, Terror, Hungersnot … und COVID-19
Die COVID-19-Pandemie hat die humanitäre Krise in Afghanistan verschärft. Jede/r dritte Einwohner/in soll infiziert sein. Die Hauptstadt Afghanistans ist eine Vier-Millionen-Einwohner-Metropole, in der die COVID-19-Infektionsrate mit 50 % besonders hoch ist. Medizinische Unterversorgung, Arbeitslosigkeit, Kinderarbeit und Nahrungsmittelknappheit prägen hauptsächlich die Randgebiete Kabuls. Dort leben vor allem Menschen, die vor dem Krieg aus den ländlichen Provinzen oder aus den Nachbarstaaten Pakistan und Iran in die Stadt geflohen sind. Sie hausen in bescheidenen, selbst gebauten Unterkünften. Unterkünfte, die dem extremen Winter Afghanistans nicht standhalten, denn als Dach muss oft eine Plastikplane herhalten. Bald fällt der Schnee und nachts sinken die Temperaturen deutlich unter Null – unvorstellbar harte Bedingungen.

Gerade in letzter Zeit fällt es schwer, die ganze Familie zu ernähren, da die Preise aufgrund der Pandemie und der resultierenden Lebensmittelknappheit stark angestiegen sind: der Preis für Mehl und Öl ist um ca. 20 % gestiegen, Reis und Zucker kosten ca. 7–12 % mehr! Vielen Menschen fällt es sehr schwer während der Pandemie Arbeit zu finden. Normalerweise verdienen sie als Tagelöhner ihr Geld. In diesen Zeiten müssen die Kinder umso mehr mit anpacken. Familien kämpfen um ihre Existenz!

Ein Teufelskreis zeichnet sich ab: wenig oder gar kein Lohn führt bei ansteigenden Lebensmittelpreisen zu einer Unterversorgung, was wiederum fatal für das Immunsystem ist, welches aktuell stärker denn je sein muss.

Wir wollen helfen. Dafür benötigen wir aber Deine Unterstützung!
Hier setzt unsere Hilfe an! Mit dem Spendenbedarf von 4.000 € möchten wir mind. 50 Familien, die in den ärmlichen Randgebieten Kabuls leben, mit Hilfspaketen versorgen. Übersteigen eure Spenden diesen Bedarf, legen wir einen weiteren an, um so noch mehr Familien helfen zu können.

Inhalt und Kosten der Hilfspakete
Für ca. 75 € erhält eine Familie folgendes Hilfspaket, mit dem sie sich mehrere Wochen über Wasser halten können:

  • 100 kg Mehl
  • 25 kg Reis
  • 7 kg Zucker
  • 5 l Öl
  • 1 kg Tee
  • 12 Päckchen Seife
Hinweis: Die Spendengelder fließen direkt und zu 100 % in die Hilfsaktion. Alle Mitwirkenden arbeiten ehrenamtlich. Über die Umsetzung vor Ort werden wir per Bild- und Videomaterial berichten.
Zuletzt aktualisiert am 24. November 2020