Beendet Die Lange Tafel - Ein Weltkunstwerk geht von Berlin nach Los Angeles -

Berlin, Deutschland

Beendet Die Lange Tafel - Ein Weltkunstwerk geht von Berlin nach Los Angeles -

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Stell Dir vor, eine Lange Tafel‘ auf der Straße. An ihr sitzen Jung und Alt aller Kulturen, sozialer Schichten und erzähelen erlebtes Wissen, es entsteht ein Dialog der Generationen und Kulturen. Diese Lange Tafe soll Weltkunsrtwerk werden

I. Mamatis von Lange Tafel e.V.Nachricht schreiben

Stell Dir vor, eine 200m ‚Lange Tafel‘ auf der Straße, sie wird immer länger und länger und geht eines Tages um die ganze Welt. An ihr sitzen junge Menschen und erfahrene Menschen aller Kulturen, sozialer Schichten denn,, auf den Gemein-Sinn kommt es an.
Die Lange Tafel wird für nächsten März als Erzählinszenierung nach Los Anegeles eingeeladen und wird im Gran Park hispanische Jugendliche mit der älteren Generation zusammenbringen zum singen, erzählen, essen lachen.Hierfür arbeiten wir mit Studenten der California Sate University - Fullerton zusammen. Cora Granata holt das Projekt nach LA.
Wir würden gerne unsere zwei aktivsten Jugendlichen mitnehmen. Aber die können es sich nicht leisten. Darum sammeln wir noch ein bischen, für das Flugticket von den beiden.
Was wollen wir in LA realisieren:
Ja, auf den Gemein-Sinn kommt es an, und aufs Erzählen:

Die Tatsache, dass Jung und Alt nicht mehr miteinander leben dass wir zunehmenst im digitalen Djungel unterwegs sind anstatt uns in 3D zu begegnen,schafft große Defizite im Wissensaustausch und im sozialen Leben, die eines Tages zu großen historischen Fehlentscheidungen führen könnten. Schon heute fehlen uns wesentliche soziale Kompetenzen im Alltagsleben und im Umgang miteinander, die auf diesen Missstand zurückzuführen sind.
„Erst als ich selber 2 Kinder hatte, erkannte ich diese Situation“, so die Initiatorin Isabella Mamatis, Schauspielerin und Regisseurin von Beruf. Als Antwort darauf entwickelte sie eine Erzählinszenierung.
Hierbei werden im 1. Akt die Jungen Menschen für die ältere Generation sensibilisiert. Daraus entwickeln sie Fragen und wenn dann die beiden Generationen in mehreren Gesprächsrunden aufeinandertreffen, kommt es zu einem tief bewegenden Austausch, zur Katharsis, die von gegenseitiger Empathie für das Schicksalhafte einer Biografie getragen ist. Hier begegnen sich Menschen, die sich im normalen Alltagsleben nicht kennengelernt hätten. Kommunikationsbarrieren können dabei überwunden, Vorurteile abgebaut werden. Dieser Wissensaustausch bewahrt nicht nur das gelebte Wissen vor dem Aussterben, sondern baut ein regionales, kollektives Bewusstsein auf.

Höhepunkt dieses Oral-History-Prozesses ist ein großes inszeniertes Spaghettiessen an der 200 m Langen Tafel im öffentlichen Straßenraum. Die Jugendlichen agieren hier in den Rollen als Gastgeber/innen und als Moderatorinnen. Ihre Geschichten, die sie aufgeschrieben haben überreichen sie zur Eröffnung dem Bürgermeister. Zudem flattern diese Geschichten für alle zum Lesen, parallel der Langen Tafel an einer Wäscheleine. Es kommen die Eltern, die Nachbar, Freunde, Bekannte und auch Passanten touristischer Art.

Im 3.Akt , erhalten die Jugendlichen für ihre erworbenen Schlüsselkompetenzen Urkunden für den Berufspass und können in einer Foto und Filmpräsentation ihren Prozess reflektieren. Eine Tafel erreicht ca 500 Akteure, davon sind es ca 80 Schüler und ca. 40 Zeitzeugen Akteure und der Rest sind Gäste.