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Bildungsprojekt: Khoja Mohammad Parsa Grundschule in Kabul

Ein Projekt von Visions for Children e.V
in Kabul, Afghanistan

Das Gebäude der "Khoja Mohammad Parsa Grundschule" ist in einem sehr schlechten Zustand. Gemeinsam mit lokalen Partnern möchten wir die Grundinfrastruktur der Schule wie z.B. gut ausgestattete Klassenräume und neue Sanitäranlagen wiederherstellen.

Franziska Winterling
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Über das Projekt

Etwa 350 Mädchen und 250 Jungen, insgesamt ca. 600 Schüler*innen im Alter von 6- 13 Jahren sind an der an der Khoja Mohammad Parsa Grundschule in Kabul registriert. Die Schule befindet sich in einem der ärmsten Viertel der Stadt und die meisten Schüler*innen kommen aus wirtschaftlich schwachen Familien. Der Stadtteil ist im Vergleich zur Neustadt wenig entwickelt und modernisiert. Eine Strom- und Wasserversorgung liegt nur teilweise vor. Wie in anderen Stadtteilen Kabuls gehört Kinderarbeit auch in diesem Stadtteil zum Alltag.

Das Schulgebäude sowie die dazugehörigen Latrinen befinden sich in einem desolaten Zustand und ähneln Ruinen. Einige Räume sind bereits eingestürzt, sodass die Schüler*innen „evakuiert“ werden mussten. Daher steht die Schule seit fünf Jahren aufgrund akuter Einsturzgefahr leer. Die Schüler*innen sind vorübergehend an einer weiterführenden Schule untergebracht. Um den Unterricht für alle Schüler*innen aufrechtzuerhalten, findet der Unterricht nicht wie gewohnt in zwei, sondern nun in drei Schichten statt, was bedeutet, dass für jede Schicht weniger Unterrichtsstunden abgehalten werden können.

Nach mehrmaliger Besichtigung der Khoja Mohammad Parsa Grundschule in Kabul durch unsere Kollegin vor Ort und Gesprächen mit dem Schulleiter, der Lehrerschaft sowie einigen Schüler*innen zogen wir das Fazit, dass die Schule dringend Unterstützung benötigt. Die Schüler*innen und Lehrkräfte werden an der benachbarten Schule eher toleriert als akzeptiert. Sie möchten daher dringend zurück in das eigene Gebäude. Zudem ist die eigene Schule näher an der Wohnsiedlung der Schüler*innen und Lehrerschaft. Vor allem für die Mädchen und die Lehrerinnen ist der weite Heimweg bei Dunkelheit mit vielen Gefahren (Überfällen, Belästigungen etc.) verbunden. Außerdem schließt der Schulweg die lebensgefährliche Überquerung einer Schnellstraße mit ein.

Maßnahmen - Deine Unterstützung ist gefragt!

Geplant ist es, die Grundinfrastruktur der Schule wieder herzustellen. Der zurzeit stärkste Bedarf der Schule sind gut ausgestatte Klassenräume und neue Sanitäranlagen. Das Kernstück des Projekts ist der Bau von 12 Klassenräumen, 4 Büros, 6 Toiletten und einer Handwaschanlage. Für diese Bauarbeiten ist von den Ingenieuren vor Ort ein kompletter Abriss und Neubau der Schule empfohlen worden. Mindestens sechs der Klassenräume und die Toilettenanlage mit sechs Einzelkabinen werden barrierefrei zugänglich sein.

Des Weiteren sind für alle Schüler*innen, Lehrerinnen und Angestellte der Schule WASH-Workshops (Water, Sanitation and Hygiene) geplant. Sie sollen spielerisch den Umgang mit Wasser und die Bedeutung von Hygiene nahebringen. Außerdem werden relevante Viruspräventionsmaßnahmen in den Workshops adressiert. 

Um die Unterrichtsbedingungen langfristig zu verbessern, benötigen wir weiterhin finanzielle Unterstützung!

Dieses Projekt wird auch unterstützt über