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Patenschaftsprogramm zur Integration von Mediziner*innen aus dem Ausland

Ein Projekt von brmi-Akademie für Heilberufe gGmbH
in Frankfurt am Main, Deutschland

Wir organisieren für unsere Kursteilnehmenden (eingewandertes/geflüchtetes medizinisches Fachpersonal) ehrenamtliche Pat*innen, welche sie auf ihrem Weg zur beruflich Anerkennung und beim "Ankommen in der neuen Heimat" unterstützen und begleiten.

Renate Scheffler-Konrat
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Über das Projekt

Patenschaftsprogramm zur beruflichen und persönlichen Integration von Mediziner*innen mit ausländischem Abschluss

Die brmi - Akademie für Heilberufe gGmbH verfügt über eine ausgewiesene Expertise in der Beratung und beruflichen Integration von medizinischem Fachpersonal mit ausländischem Abschluss. Mit unserem fachsprachlichen und fachlichen Unterrichtungsprogramm bereiten wir unsere Teilnehmenden intensiv auf die obligatorischen Sprach- und Fachsprachenprüfungen sowie die Kenntnisprüfung vor.
 
Die Teilnehmenden unserer Beratungs- und Kursangebote sind Geflüchtete, Menschen, die über den Familiennachzug hergekommen sind oder solche, die aus verschiedenen Gründen nicht in ihrem Heimatland bleiben wollen oder konnten (staatliche Repressalien, wirtschaftlicher Druck, fehlende Bildungsaussichten etc.). Sie kommen aus Ländern wie Afghanistan, Brasilien, China, Indien, Iran, Kosovo, Ukraine, Pakistan, Syrien, Türkei etc. 

Die Bereitschaft zur beruflichen und persönlichen Integration unserer Teilnehmenden ist groß, aber wir erfahren regelmäßig, dass die realen Möglichkeiten dazu gering sind. Deshalb hat brmi auf freiwilliger Basis ausgebildetes Fachpersonal eingestellt, das für jede*n Teilnehmenden  geeignete ehrenamtliche Pat*innen organisiert, die sich 1 x wöchentlich mit ihnen zum Gespräch treffen. Die Patenschaften werden von uns über die gesamte Dauer beraten und betreut.

Die Rückmeldungen der Beteiligten sind sehr positiv:
- Das Programm ermöglicht den Teilnehmenden teilweise erstmals intensivere Kontakte zu deutschen Mitbürger*innen und verhilft ihnen zu neuen Erfahrungen.
- Gespräche und Unternehmungen tragen dazu bei, sich in der neuen Heimat besser und schneller zu orientieren und einzuleben.
- Die berufs- und lebenserfahrenen Pat*innen sind mitunter auch bei Behördengängen und bei der Suche nach Arbeitsplätzen behilflich.
- Durch die Unterstützung und Ermutigung der Pat*innen sind die Teilnehmenden motiviert, den anstrengenden Weg zur beruflichen Anerkennung besser zu bewältigen.

Die Pandemie hat auch bei uns zu finanziellen Engpässen beigetragen, so dass das von uns angebotene Patenschaftsprogramm gefährdet ist. Deshalb wäre eine finanzielle Unterstützung zur Weiterführung des Projektes hilfreich:
1. Kosten für Veranstaltungen, z.B. Austausch- und Abschlussreffen: 1.000 €
2. Anfallende Aufwandsentschädigungen, z.B. für Ausflüge und Museumsbesuche: 400 €
3. Anschaffung von 5 kleinen Laptops zum Verleihen: 1.500 € (Zurzeit finden die Patenschaften auch online statt. Nicht alle unsere Pat*innen und Kursteilnehmenden haben die entsprechende Hardware oder verfügen über die Mittel, sie zu kaufen.