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Keiner darf verlorengehen - Lernpatenprojekt

Ein Projekt von Deutscher Kinderschutzbund Kaiserslautern-Kusel
in Kaiserslautern, Deutschland

Kinder mit besonderem Betreuungsbedarf, : Sprache, Migration, Armut; familiäre Situation – geistige Behinderung, Missbrauch, Gewalt. Die Kinder sind nachweislich motivierter, konzentrierter und besser in der Klassengemeinschaft integriert.

D. Schirmer
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Über das Projekt

Grundschulkinder emotional zu stärken, sie bei ihren Schulaufgaben zu unterstützen, sie für das Lernen zu begeistern und ihnen verlässliche Bezugspersonen zu sein. Der Lernpate ist als also eine Vertrauensperson, die dem Kind eine gezielte Zuwendung vermittelt, ihm im Alltag hilft und mit Fördertipps (auch für den Freizeitbereich) zur Seite steht.
Zielgruppe Patenkinder: Kinder mit besonderem Betreuungsbedarf, weil auf sie mindestens einer der Risikofaktoren zutrifft, den die Resilienzforschung als entwicklungshemmend definiert hat:
•soziale Isolation – Sprache, Migrationshintergrund, Armut, Ausgrenzung
•familiäre Situation – elterliche Psychopathologie wie geistige Behinderung, Depression, Alkohol- und Drogenmissbrauch, weiterhin Missbrauch, Gewalt, Tod eines Elternteils, Scheidung
•persönliche Risikofaktoren – Gesundheitsprobleme, hohe Sensibilität, mangelndes Selbstvertrauen
Die Bezuschussung des Projektes durch das Bildungsministerium Rheinland-Pfalz wird am Ende des Jahres 2013 auslaufen. Danach wird das Projekt ausschließlich aus eigenen Mitteln finanziert werden.
Der aktuelle Personalbedarf liegt derzeit bei drei Angestellten (incl. Projektleitung), sowie 36 ehrenamtlichen Lernpaten, die für die Betreuung von 11 Schulen und ca. 120 Kindern verantwortlich sind.
Die Paten sind immer qualifizierte Ehrenamtliche.
Durch die Lernpatenschaften werden die Kinder gestärkt und stabilisiert. Die Arbeit kann sich auf die soziale, die emotionale und/oder die kognitive Förderung beziehen. Wichtiger Bestandteil ist die Beziehungsarbeit, also der kontinuierliche, verlässliche und wertschätzende Kontakt der Paten zu dem Kind.
Sie sind Helfer der Lehrer, aber keine Konkurrenten. Die Paten wollen eine zusätzliche Bezugsperson für die Kinder sein. Ihre Haltung gegenüber dem Kind ist daher geduldig, wertschätzend aber auch fordernd. Durch Spiele, Erzählungen oder gemeinsame Aktionen kann das Kind gestärkt und seine ganzheitliche Entwicklung gefördert werden.
Die Kinder sind nachweislich motivierter, konzentrierter und besser min der Klassengemeinschaft integriert. Die Leistungssteigerungen sind signifikant und betragen häufig mehr als eine ganze Notenstufe. Da die Förderung früh in der Grundschule erfolgt, wirkt das Programm präventiv und ermöglicht den Kindern eine erfolgreichere Zukunft.
Wie eine aktuelle Studie nachweisen kann, sind diese Erfolge direkt auf den Einsatz der Lernpaten und nicht etwa auf andere Einflüsse zurückzuführen. Des Weiteren treten diese positiven Veränderungen kontinuierlich auf unabhängig von der Dauer der Förderung. Außerdem führt es zu einer besseren Sprachkompetenz bei Kindern mit Migrationshintergrund.
Mit Ihrer Spende können Sie dazu beitragen, das Projekt in weitere Schulen zu tragen und den hilfsbedürftigen Kindern somit eine direkte Förderung zukommen zu lassen.