Agroforstwirtschaft in Kaule, Nepal

Ein Hilfsprojekt von „Kaule e.V.“ (Nina K.) in Kaule, Nepal

100 % finanziert

Nina K. (verantwortlich)

Nina K.
Wir unterstützen Familien in der Landwirtschaft durch das Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe. Ein entsprechendes Pilot-Projekt wird seit einigen Jahren in dem nepalesischen Dorf Kaule durchgeführt. Die landwirtschaftlichen Flächen sollen von relativen Monokulturen auf die vielfältigere Landwirtschaftsform der Agroforstwirtschaft umgestellt werden. Dadurch werden Nahrungs- und Einnahmequelle der Familien verbessert und die Natur geschützt. Im Frühjahr 2009 wurde bereits eine Schulung der Landwirte durchgeführt und die nötigen Pflanzen und Materialien ausgeteilt. Zusätzlich wird ein Demonstartionszentrum aufgebaut.
Pflanzen:
Den am Projekt teilnehmenden Landwirten sind verschiedene Pflanzen ausgeteilt worden, um die Agroforstwirtschaft aufzubauen. Dabei wurden vor allem stickstofffixierende Futterbäume, Obstbäume und verschiedene Gemüsearten verteilt. Die Mischkultur soll in diesem Jahr weiter ausgebaut werden.
Training - Viehhaltung:
Die Landwirte halten Ziegen, Büffel und Hühner. Die Tiere leben eng mit den Familien zusammen. Ziegen und Hühner leben teils mit in der Küche oder übernachten im Haus. Seltener sind am Haus Ställe angebracht. Tiere dienen der Versorgung mit Milch und der Fleischproduktion und liefern wichtigen Dünger.
Der Leiter der Tierklinik in Kathmandu möchte ein Training über Viehhaltung und Viehzucht geben. Themen sind dabei unter anderem die Ernährung der Tiere durch gute Futterpflanzen, Gesundheitsvorsorge für Tier und Mensch durch Impfungen, sowie die Zucht neuer Rassen.
Dr. Yadav wird zusätzlich alle Tiere, soweit erwünscht, impfen. Der Transport, die Unterkunft und Verpflegung sowie Materialkosten müssen übernommen werden.
Bienenzucht – Bienenvolk und Schulung:
Durch das Einführen der Bienenzucht und die Schulung zur Honigherstellung wird den Landwirten eine neue Einkommensquelle ermöglicht. Zusätzlich unterstützen die Bienen als Bestäuber auch den Pflanzenanbau. Benötigt werden Bienenstock und Bienenvolk sowie eine fachmännische Einweisung.
Trockenkörbe:
Die Landwirte haben Ernteprodukte wie Erbsen, Bohnen, Linsen, Mais oder Chilis, die durch Trocknen haltbar gemacht werden. Der Grad des Wasserentzugs kann durch den Einsatz von Trockenkörben erhöht werden. Es handelt sich um flache, geflochtene und schwarz gefärbte Körbe, die mit einer durchsichtigen Folie bespannt in die Sonne gestellt werden.
Müllverbrennungsanlagen:
Bisher wird der Müll in die Botanik geworfen. Das Plastik bedeckt den Boden und sorgt für anaerobe Bedingungen der oberen Erdschicht. Anhand von alten Öltonnen, die entsprechend präpariert werden, kann mit schnellen und einfachen Mitteln eine effiziente Vorrichtung gebaut werden. Es wurden wissenschaftliche Tests durchgeführt, die belegen, dass das Verbrennen des Plastiks für die Umwelt unbedenklicher ist, als wenn das Plastik im Boden verbleibt.

www.kauleev.org , kaule-ev@web.de

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Unternehmenspartner:

  • Logo mt-g medical translation GmbH & Co. KG

Ort: Kaule, Nepal

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Informationen zum Projekt:

Fragen an Nina K. (verantwortlich):

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