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Waschbären in Not - Pilotprojekt geplant

Knetzgau-Zell, Deutschland

Waschbären in Not - Pilotprojekt geplant

Knetzgau-Zell, Deutschland

Die Tierschutzinitiative Haßberge beabsichtigt den Bau eines Waschbärgeheges für Waschbären, die meist als verwaiste Babys abgegeben werden. Dies stellt ein großes Pilotprojekt dar, welches mögl. auch auf andere Einrichtungen übertragen werden kann.

Yvonne Jung von Tierschutzinitiative Haßberge e.V. | 
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Über das Projekt

 
Waschbärchen in Not! Dauerbleibe benötigt.
Errichtung eines Pilotprojektes Tierheim Hassberge
Der Waschbär breitet sich nach und nach aus dem Norden nach Süden aus und hat längst Bayern erreicht.
Da Waschbären eigentlich aus Amerika stammen und bei uns als neue, sehr anpassungsfähige Jäger und Beutegreifer nachvollziehbare Gefahren für heimische Wildtiere darstellen und sehr erfolgreich dabei sind, gelten sie als Faunenverfälscher. Die EU hat daher den Waschbären auf die Liste invasiver Arten gesetzt, die bekämpft werden. Hierfür gibt es Durch Abschüsse von Muttertieren und der Tatsache, dass oft Muttertiere dem Straßenverkehr zum Opfer fallen, werden unsere Tierheime und Auffangstationen mit Anfragen zur Aufnahme von Waschbären überhäuft. Das Vermitteln großgezogener Tiere ist jedoch annähernd unmöglich und somit sind alle Kapazitäten bereits erschöpft und wir stellen und verzweifelt die Frage: Wohin mit den liebenswerten Rackern?
In dramatischer Ermangelung anderer Lösungen, hat der Tierschutzbund in Bayern beschlossen, in ausgewählten Tierheimen Anlagen zu bauen, in denen Waschbärgruppen oder -familien dauerhaft leben können.
Trotz hoher sicherheitsrelevanter Auflagen und gesetzlicher und verwaltungstechnischer Hürden möchten wir Großvolieren errichten, in denen die Tiere artgerecht und in sozialen Gruppen „unter Verschluss“ leben dürfen und wir so hoffentlich für Jahre eine gute Lösung für die Tiere bereitstellen können. Alternativen hierzu gibt es leider keine.
Trotz von der EU erlassenen Vorschriften und gesetzlichen Maßnahmen seitens der Bundesrepublik Deutschland, wird es keinerlei finanzielle Unterstützungen durch die öffentliche Hand geben, da ja tödliche Maßnahmen, also die Bejagung, der Abschuss und das Einschläfern verwaister Jungtiere eine kostenfreie Alternative bieten würden, die wir als Tierschützer so nicht verantworten können. Die Durchführung der humanen, nicht tödlichen Maßnahmen sind uns zwar erlaubt, aber generell als freiwillige Leistung definiert.
Wir benötigen daher dringend die Hilfe unserer Mitmenschen zur Umsetzung dieses Projekts. 
Zuletzt aktualisiert am 31. August 2020