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Natur- und Tierpädagogik an der Lessing-Stadtteilschule Hamburg

Hamburg, Deutschland

Natur- und Tierpädagogik an der Lessing-Stadtteilschule Hamburg

Hamburg, Deutschland

„Mit der Natur und von der Natur lernen“: Dieses Ziel verfolgen wir für unsere Schüler*innen mit dem Schulgarten, dem Schulzoo und der zukünftigen Biologie-Station. So möchten wir natur- und tierpädagogische Lernarragements schaffen.

Fabian Koch von Schulverein der Lessing-Stadtteilschule e.V. | 
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Über das Projekt

Mit dem Bezug des neuen Schulgeländes im Februar 2019 im Hamburger Süden, hat die Lessing-Stadtteilschule die Herausforderung angenommen, trotz der Knappheit öffentlicher Finanzmittel die "Raum"-Gestaltung für unsere pädagogischen und didaktischen Ziele zu beginnen. Wir möchten unseren Schulgarten mit Gewächshaus wieder aufbauen. Unser Schulzoo soll in Form einer Biologie-Station mit eigenen Räumlichkeiten für didaktische und tierpädagogische Anliegen umgestaltet werden, sodass die Wirbellosen, die 50 Wirbeltiere und die Aquarien von den Schüler*innen noch besser umsorgt, verpflegt und bestaunt werden können.

Ein Naturbewusstsein bei Schüler*innen ist die Grundlage für nachhaltiges Handeln, es fördert die Wertschätzung der Natur und ihrer Rohstoffe bzw. Ressourcen. Zudem fördert es die Entwicklung zu einem positiven, nachhaltigen Lebensstil. Für Stadtkinder ist die Begegnung mit dem lebendigen, sich bewegenden Tier eine Erfahrung, welche tiefen Einfluss auf die soziale und emotionale Entwicklung nimmt. Auch die Pflege und Fürsorge für unsere Pflanzen vermittelt und weckt bei den Schüler*innen Verantwortungsbewusstsein für das eigene Handeln in der Auseinandersetzung mit ihrer Umwelt. Kindliche Motorik, Kreativität, Selbstbewusstsein und Persönlichkeitsentwicklung sollen im Rahmen aller Konzeptbestandteile gefördert werden.
Der heutige Schulzoo ist für die Tiere (und Pflanzen) sowie für die Schüler*innen, die sich dort engagieren nicht optimal strukturiert. Derzeit befinden sich die Aquarien, Terrarien und Biotope in einem biologischen Sammlungsraum mit einer Fläche von nur 30 Quadratmetern. Dies stellt in erster Linie eine vorübergehende Belastung für die gehaltenen Wirbeltiere dar, wenn es während des WPU-Unterrichts, während der AG-Zeiten oder im Ganztag mal „etwas lauter“ wird. Zusätzlich ist der Raum nicht zu jederzeit für die Schüler*innen zugänglich, sodass eigene Räumlichkeiten für Wirbellose und Wirbeltiere sowie die Gestaltung von öffentlichen Vivarien im Foyer sinnvoll wären, um die Zeiten maximal auszudehnen, in denen die Tiere (und Pflanzen) von den Schüler*innen versorgt werden können.
Der Schulgarten ist ein Lehr- und Lernort, der als "Grünes Klassenzimmer" genutzt wird. Wir möchten diesen neuen Lernort "mit Leben zu füllen". Zudem soll unser Schulgarten den Stadtteil sowie den Schulcampus in Hanhoopsfeld stärken, indem er auch durch benachbarte Grundschulen und weiterführende Schulen im Raum Süderelbe als außerschulischer Lernort genutzt werden kann. Zudem verfolgen wir mit den einzelnen Konzeptbestandteilen nachhaltige Ziele, um ökologische Ausgleichsflächen zum Schulneubau zu schaffen. Ein Teich-Biotop haben wir 2020 bereits gebaut sowie Vogel-Nistkästen auf dem Schulgelände installiert. Ein Insekten-Hotel, ein Baum- und Wildkräuter-Lehrpfad sowie ein Schulacker für die Schüler*innen-Küche sind in Planung. Außerdem wünschen sich unsere Kids ein Kleintierhaus für Meerschweinchen und Kaninchen. Das Gewächshaus soll die Grundlage für alle weiteren Konzeptbestandteile und Maßnahmen bilden, die im Zusammenhang mit der Pflanzenzucht und Pflanzenkunde stehen.
Zuletzt aktualisiert am 14. September 2020

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