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5 Brote und 2 Fische - der längste und härteste Lockdown

Bulacan, Philippinen

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5 Brote und 2 Fische - der längste und härteste Lockdown

Bulacan, Philippinen

Wir verteilen wöchentliche Lebensmittelpakete an die Ärmsten der Armen, die in den Philippinen während dem weltweit schärfsten und längsten Lockdown ihre Arbeit und jede Perspektive für ihre Familien verloren haben. Pro Familie brauchen wir 5,-€/Wo.

Ute Ranft von DANDELION gemeinnützige UG (haftungsbeschränkt) | 
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Über das Projekt

Der härteste und längste Lockdown in der Geschichte hat sich in den Philippinen abgespielt - und es ist immer noch nicht vorbei.

Am 15. März 2020 begann der weltweit längste Lockdown in den Philippinen.
Von einem auf den anderen Tag verloren unzählige Tagelöhner ihren Job und damit ihr Einkommen. Der große Hunger nahm seinen Anfang.
Unser engster Mitarbeiter vor Ort sitzt mittendrin und berichtet nach der letzten Aktion hautnah:
"88 Familien haben Lebensmittelpakete mit 3 kg Reis, verschiedenem Gemüse (bitterer Kürbis, Okra, Kürbis, Auberginen, Bohnen), 3 Dosen Konserven, 3 x Nudeln erhalten.
Mit Hilfe eines kleinen 6-köpfigen Teams, einschließlich meines ältesten Sohnes Gabe (4), verschenkten wir all diese Lebensmittelpakete und gingen mit einem Lächeln nach Hause. Es ist in der Tat sehr erfüllend und herzlich, diese Menschen lächeln zu sehen und endloses "Danke" zu hören. Einige von ihnen sagten sogar, dass wir sehr pünktlich gekommen sind, weil sie an diesem Tag nichts zu essen haben und diese Lebensmittelpakete sie für die nächsten 3 Tage am Leben halten werden.
Zuvor hatten wir als kleines Team Herausforderungen, wo wir diese Menge Lebensmittel in kaufen könnten. Zur Zeit dürfen die meisten Lebensmittelgeschäfte keine großen Mengen abgeben. Sie können nur "haushaltsübliche Mengen" verkaufen. Wir mussten also jemanden finden, der uns mit großen Mengen versorgen konnte, also haben wir darüber nachgedacht, die Lieferkette der Lieferanten abzukürzen und die Artikel direkt von dort zu bekommen. Wir konnten einen Deal machen, aber der Lieferant hat auch noch mal aufgeschlagen.  Aber trotzdem schafften wir es und es wurde uns innerhalb eines Tages geliefert (natürlich mit extra Lieferkosten).

Um es kurz zu machen, es war ein großartiger Tag, diese Lebensmittelpakete zu verteilen. Es war in der Tat erfüllend und herzerwärmend, als sie alle Danke sagten...."

Selbst der 4jährige Gabe war mächtig beeindruckt, bei dieser Aktion dabei sein zu dürfen. Er sollte selber erleben dürfen, warum seine Eltern soviel Lebensmittel verschenken anstatt sie selber zu horten (und nie wieder zu hungern :-D )...

Das gesamte Dorf hat ca. 14.000 Einwohner - solange wir nicht alle auf einmal mit Nahrung versorgen können müssen diese Aktionen sehr leise, sozusagen unter dem Radar stattfinden, damit es keinen Aufstand um Lebensmittel gibt.
Auf diese Weise könnten wir jede Woche 80-100 der ärmsten Familien mit einem Lebensmittelpaket im Wert von ca. 5,-€ versorgen.
Dafür benötigen wir jede Hilfe!
Danke


Zuletzt aktualisiert am 01. September 2020