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Förderung von Kleinbäuerinnen auf Madagaskar

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Durch die Schaffung neuer und breitgefächerter Einkommensquellen sollen die Ernährungssituation sowie die wirtschaftliche Lage von benachteiligten Frauen und ihren Kindern langfristig und nachhaltig verbessert bzw. abgesichert werden.

N. Göthel von Projektgruppe Madagaskar, GRÜNE LIGA e.V.Nachricht schreiben

Die Südostküste Madagaskars gehört zu den ärmsten Regionen der Insel. Hoher Bevölkerungsdruck trifft hier auf ein sehr geringes Bildungsniveau, mangelnde Infrastruktur sowie auf heftige Zyklonen und Überschwemmungen, die häufig zur Zerstörung ganzer Ernten führen. Die landwirtschaftliche Produktivität liegt weit unter dem madagassischen Durchschnitt und Einkommensquellen außerhalb der Landwirtschaft existieren kaum. Die ungenügende Produktion verursacht jährlich zwei Mangelperioden, in denen die Nahrungssicherung zu einem Kampf ums Überleben wird.
Besonders davon betroffen sind jedoch allein stehende Mütter, da diese weder über die notwendigen Arbeitskräfte zur Bestellung ihrer Felder noch über die technische Ausrüstung sowie die finanziellen Mittel verfügen, um zusätzliche Arbeitskräfte anstellen bzw. in den Kauf von notwendigen Grundnahrungsmitteln investieren zu können. 
Zielgruppe des Projektes sind Frauenvereine aus verschiedenen Dörfern des Distriktes Nosy Varika, welche sich aus 80-120 Frauen zusammensetzen. Angefangen haben wir unsere Arbeit mit dem ersten Frauenverein bereits seit 2009 (Sahavato). Die meisten der Frauen sind zwischen 30 und 60 Jahren alt und haben im Durchschnitt 5 Kinder. 
Unsere Aktivitäten konzentrieren auf die Ernährungssicherung und die Schaffung stabiler Einkommensquellen durch die Einführung Aufwertung und Vermarktung lokaler Produkte.
Dies soll durch folgende Maßnahmen erreicht werden:
• Der Ausbau und die Intensivierung des landwirtschaftlichen Kulturanbas durch das Einführen von Hülsenfrüchte sowie diverser Gemüsesorten, die bisher noch aus anderen Teilen Madagaskars importiert und zu für die Frauen unerschwinglichen Preisen angeboten werden
• Die Nutzung des lokalen Potentials an Fruchtbäumen zur Honig und Trockenfruchtherstellung
• Die Absicherung einer ausgeglichenen Ernährungssituation auch in Mangelperioden durch das Erlernen von Konservierungstechniken von Obst und Gemüse
• Die Erweiterung des Handlungsspielraumes der Frauen durch Ausbildungen in den Bereichen Schneiderei, Bäckerei und madagassischem Kunsthandwerk
• Die Erhöhung ihres Kapitals durch Alphabetisierungskurse
• Die Vermarktung der angebauten und hergestellten Produkte zur Schaffung langfristiger und stabiler Einkommensquellen
• Die Stärkung der Frauenvereine durch Ausbildungen in den Bereichen Ressourcenmanagement, Interner Organisation, Marketing und Genderpolitik

Alle Aktivitäten finden sowohl auf Vereins als auch individuellem Niveau statt. Die Einkünfte aus dem Verkauf der gemeinschaftlichen Produkte fließen in den jeweiligen Frauenverein zurück. Die privaten Produktionen und Ernten dienen sowohl der Ernährungssicherung der einzelnen Haushalte und gewährleisten gleichzeitig stabile, individuelle Einkommensquellen. 
Die Projektgruppe Madagaskar der GRÜNEN LIGA e.V. führt dieses Projekt in Kooperation mit der madagassischen NGO “Fanatsarana ny Fari-piainana eny Ambanivohitra“ (FFA) durch.

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