Ruby Tuesday Rock und Hip Hop Camp 2012

Ein Hilfsprojekt von „Ruby Tuesday e.V.“ (Ruby T.) in Berlin, Deutschland

92 % finanziert

Ruby T. (verantwortlich)

Ruby T.
Das "Ruby Tuesday Rock und Hip Hop Camp" ist ein einwöchiges Musik- Ferienlager für 35 Mädchen, trans*- und inter* Jugendliche von 12 bis 18 Jahren, das vom 21.-29.07.2012 im FEZ Wuhlheide in Berlin stattfindet. Im Camp können die Teilnehmenden verschiedene Instrumente ausprobieren und mit anderen Jugendlichen im Proberaum an eigenen Songs basteln. Es gibt Bandcoaches, die die Teilnehmer_innen dabei unterstützen und ihnen Tipps geben, wenn sie mal nicht weiterkommen. Dazu werden bekannte Musiker_innen eingeladen, die in Workshops davon berichten, wie sie ihre Texte schreiben, wie alles richtig verkabelt wird, was man tun kann, um auf der Bühne nicht so aufgeregt zu sein, wie Sänger_innen so richtig rumschreien können, ohne sich die Stimmbänder kaputt zu machen oder auch wie man aus Kinderkeyboards Effektgeräte zusammenlöten kann. Abends gibts ein spannendes Freizeitprogramm wie z.B. Skateboard fahren, Wendo oder Konzerte der anwesenden Musiker_innen. Am letzten Tag des Camps gibt es ein Abschlusskonzert, bei dem die Bühne nur den Mädchen, trans* und inter* gehört und zu dem sie alle ihre Freund_innen und Familien einladen können.

Das Projekt wurde in den letzten Jahren durch private Spenden und öffentliche Fördermittel (die Gesellschafter, Ideen Initiative Zukunft, Kreuzberger Kinderstiftung) finanziert. Die Arbeit des Vereins wird durch das ehrenamtliche Engagement von ca. 30 Menschen getragen (Pädagog_innen, Musiker_innen, Soundtechniker_innen, Bandcoaches und ehemalige Campteilnehmer_innen etc.).

Wir betrachten Musik als ein Mittel, um die Teilnehmenden gegen diverse Diskriminierungsmechanismen, denen sie in ihrem Alltag ausgesetzt sind, stark zu machen. Wir möchten ihnen durch starke Vorbilder und Empowerment nachhaltige Impulse mit auf den Weg geben. Dabei ist es uns wichtig, Selbstverantwortung und Handlungskompetenzen der Teilnehmenden zu stärken und sie zu motivieren, sich als selbstbewusste Persönlichkeiten wahrzunehmen und dabei voneinander lernen zu können. Sie erleben, wie wichtig Teamwork und Empathie beim gemeinsamen Musikmachen sind. Wir verstehen die Teilnehmenden auch als Multiplikator_innen, die ihre Erfahrungen aus dem Camp in ihr soziales Umfeld weitertragen. Unsere Erfahrungen bestätigen, dass die Mädchen* im Camp erworbene Fähigkeiten eigenständig weiterverfolgen, Bands gründen und selbstbewusst neue Handlungsspielräume über die Musik hinaus wahrnehmen.

Knapper werdende Fördermittel für queere und feministische Jugendarbeit stellen die größte Herausforderung für unsere Arbeit und die jährliche Durchführung des Rock und Hip Hop Camps dar. Zwar lebt unser Projekt vom Elan und Enthusiasmus der ehrenamtlich Engagierten, dennoch setzt die finanzielle Unsicherheit uns immer wieder Grenzen. Wir hoffen, mit Hilfe der betterplace Community mehr Öffentlichkeit für unser Projekt zu erreichen, uns mit ähnlichen Initiativen zu vernetzen und für einzelne Bereiche unserer Arbeit kontinuierliche, finanzielle Unterstützung zu erhalten.

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Ort: Berlin, Deutschland

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Informationen zum Projekt:

Fragen an Ruby T. (verantwortlich):

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