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Das Leben ist schön - trotz allem

Neukirchen-Vluyn, Deutschland

Das Leben ist schön - trotz allem

Neukirchen-Vluyn, Deutschland

Wenn die Bewohner momentan nicht in die Kapelle zum Gottesdienst oder ins Foyer zum gemeinsamen Singen oder Musik hören kommen können, müssen die Angebote zu ihnen gebracht werden. Mit den Spenden wollen wir die technischen Voraussetzungen schaffen.

Robert van Beek von Neukirchener Erziehungsverein | 
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Über das Projekt

Johanna Kaufmann ist betrübt. Die 97-Jährige vermisst so ziemlich alles, was das gesellschaftliche Leben im Matthias-Jorissen-Haus ausmacht. Wie in vielen Bereichen des alltäglichen Lebens sind die sogenannten Sozialkontakte auch in einem Seniorenzentrum stark eingeschränkt. Johanna Kaufmann weiß, dass das so sein muss, doch die Einsamkeit macht ihr sehr zu schaffen.

„Ich vermisse das Zusammensein mit meinen Bekannten und Freunden hier im Haus. Vor wenigen Wochen noch trafen wir uns täglich zu den Mahlzeiten, zum Rommé-Spiel oder einfach nur zum gemeinsamen Musik hören. Das geht alles nicht mehr, wir müssen uns einschränken. Das ist richtig so, es tut uns aber in der Seele weh!“

Alle Gruppenangebote der Sozialen Betreuung im Matthias-Jorissen-Haus mussten eingestellt werden: das Chorprojekt, Kreativnachmittage, Spielangebote und auch die Gottesdienste und Andachten.

Die Mitarbeitenden in dem Seniorenzentrum bemühen sich nach Kräften, Alternativen anzubieten, stoßen aber schnell an die Grenzen des Nachbaren. Wenn die Bewohner jetzt viel Zeit auf ihren Zimmern verbringen müssen, fehlt in erster Linie der Kontakt untereinander. Die Ansprache ist ungemein schwierig, sie erreichen die Senioren nicht wie gewohnt.

„Ganz besonders fehlen mir die Andachten und der sonntägliche Gottesdienst, an dem ich immer so gerne teilgenommen habe.“ 

Johanna Kaufmann kullert eine Träne über die Wange, als sie das sagt. Ihre Hände halten das Gesangbuch fest, aus dem sie sonst so gerne gesungen hat. In die Kapelle des Hauses dürfen nur noch sechs Personen. Der Bedarf ist aber viel größer.

Wenn die Bewohner momentan nicht in die Kapelle zum Gottesdienst oder ins Foyer zum gemeinsamen Singen oder Musik hören kommen können, müssen die Angebote zu ihnen gebracht werden. Das wäre über eine Erweiterung der Audio-Video-Anlage im Haus durchaus möglich. Mit fest installierten Kameras und Mikrophonen in der Kapelle und im Foyer könnten alle Bewohnerzimmer
ganz unkompliziert angeschlossen werden. Die baulichen Voraussetzungen sind optimal, wie ein Fachmann jüngst bestätigte. Was fehlt, ist die Technik, die eine Aufzeichnung und Einspeisung in die Fernsehanlage des Hauses ermöglicht.

WOFÜR BENÖTIGEN WIR IHRE SPENDE?

Johanna Kaufmann ist sich sicher, dass viele der hier lebenden Senioren das Angebot gerne annehmen würden. „Die Gottesdienste und Andachten geben uns so viel, sie werden liebevoll gestaltet und das gemeinsame Singen tut so gut. Ich hätte so gerne ein Hausprogramm für uns hier Lebenden.“

Mit Ihrer Spende könnte der Erziehungsverein diesen Wunsch sicherlich realisieren.
Zuletzt aktualisiert am 09. September 2020