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Ein Schlüssel zur Bildung von Mädchen in Togo - Das Stoffbinden-Projekt

Ein Projekt von Woé zon loo e.V.
in Kpalimé, Togo

Großer Jahresrückblick Stoffbinden-Projekt

Emily Wilbrand
Emily Wilbrand schrieb am 29.01.2021
Ein Jahr Stoffbinden-Projekt!

Was bisher geschah

Das Stoffbinden-Projekt fand seine Anfänge im Rahmen der Civil Academy im Herbst 2019, bei der unsere Vorstandsmitglieder Emily Wilbrand und Clara Hildt mitgemacht und viel über Projektplanung und -finanzierung und Öffentlichkeitsarbeit gelernt haben. Emily wollte eine Möglichkeit finden, Einkommen für Frauen in Togo zu generieren. So entstand die Idee, in Togo Stoffbinden als Periodenprodukt zu nähen. Mittlerweile hat sich aus dieser Idee ein erfolgreiches Projekt mit mehreren Kooperationen und vielen Spendern entwickelt.

Im November 2019 führte unser togolesischer Partnerverein IVA mit der Unterstützung von unserem deutschen Verein Woé zon loo e.V. eine Umfrage mit 90 togolesischen Studentinnen und Schülerinnen durch, um mehr über die Situation von menstruierenden Frauen in Togo herauszufinden. Zwei von drei Mädchen und Frauen waren unzufrieden mit ihrem aktuellen Periodenprodukt, besonders jene, die Einmalbinden nutzten. Sieben von zehn Frauen gaben an, dass sie bereits nicht zur Schule, Uni oder Arbeit gegangen sind aufgrund eines Mangels an Hygieneprodukten während der Menstruation. Gerade dass Schülerinnen aufgrund ihrer Periode wertvollen Unterricht, empfanden wir, IVA und Woé zon loo e.V. als Missstand, den es zu verbessern galt. Genähte Stoffbinden waren quasi nicht auf dem togolesischen Markt vertreten, noch gab es größere Strukturen, die Binden in Serienproduktion herstellten.

Seit Dezember 2019 wird unser Projekt von der erfahrenen togolesischen Näherin Patience und ein paar weitere (junge) Näherinnen unterstützt, die  ihre Ausbildung beendet hatten, sich aber keine eigene Nähmaschine leisten konnten. Im neuen Jahr steckte Emily die Projektphasen der nächsten Monate in einem Projektplan fest. Auf die bereits durch die Umfrage stattgefundenen Bedarfsanalyse und die Annäherungsphase zwischen togolesischen Projektinteressierten folgte die Sondierungsphase. In dieser stand das Finden von geeigneten Materialien im Fokus. Auf dem Markt Kpalimés waren ein roter Stoff, ein dickerer Baumwollstoff und Second Hand T-Shirts zu finden.


Perel  und Patience beratschlagen sich über das Stoffbinden-Projekt

Ende Februar 2020 nahm Emily Kontakt zu dem deutschen Stoffbindenhersteller Kulmine auf und konnte sie als Projektsponsoren gewinnen. Wir dürfen seitdem die Nähvorlage von Kulmines Hela-Bindenmodell (eine faltbare H-förmige Binde) nutzen. Außerdem unterstützten sie uns mit einer Anschubfinanzierung von 1000€ und einer Stoffschneidemaschine.

Patience nähte mehrere dutzend Binden in drei verschiedenen Größen und systematisch mit unterschiedlichen Stoffkombinationen. Wir wollten herausfinden, welche Stoffe als Bindenrohstoff geeignet waren. Emily erstellte im März 2020 einen zweiten Fragebogen, der dieses Mal an 10 Frauen in Togo zusammen mit drei Binden ausgegeben wurde.





Während die Binden getestet wurden, konkretisierten sich die Pläne, wie der Verkauf der Binden ablaufen könnte: Togolesische Frauen würden von uns eine Ausbildung erhalten, in der sie über Menstruation und Hygiene und Verkaufstechniken lernen würde. Anschließend würden die Verkäuferinnen nach dem “Tupper-Party-Prinzip” im Direktvertrieb bei einer Gastgeberin und ihren Gästen die Binden vorstellen und gleichzeitig über Menstruation aufklären.

Ein Produkt braucht einen Namen und ein Logo. In Abstimmung mit mehreren Togoles:innen entschlossen IVA und wir uns für den Namen “Lionne”, auf Deutsch “Löwin”. Dieser sollte symbolisch für die Kraft, Fürsorge und Unabhängigkeit der afrikanischen Frauen stehen. Eine Freundin von Emily entwarf verschiedene Logos mit diesem Titel.

Emily hatte eigentlich eine Reise nach Togo im März gebucht, doch COVID-19 vereitelte dieses Vorhaben. Die Weltwärts-Freiwilligen waren gezwungen innerhalb weniger Wochen ihr Jahr in Togo abzubrechen und zurück nach Deutschland zu kehren. Dieser Einschnitt hat uns über die Zeit eine wertvolle Erkenntnis eingebracht: Wir brauchen keine deutschen Freiwilligen, um Projekte in Togo zusammen mit IVA durchzuführen. Seit März 2020 sind keine deutschen Freiwilligen mehr bei IVA. In Togo wurden Kontaktbeschränkungen eingeführt, Straßen blockiert, Grenzen und Kirchen geschlossen - und dennoch, das Stoffbinden-Projekt konnte unbeirrt fortgeführt werden.

Mithilfe des Sponsorings von Kulmine kaufte Perel Ende März eine Overlock-Industrie-Nähmaschine und eine einfache, per Pedal betriebene Nähmaschine. Die Ausrüstung eines Nähateliers im Centre von IVA konnte beginnen. Das Centre ist ein Zuhause für Menschen, insbesondere Kinder und Jugendliche aus schwierigen Lebenslagen, die aus verschiedenen Gründen nicht mehr in ihren Ursprungsfamilien leben können. Wir ließen einen großen Arbeitstisch und 4 Stühle tischlern und eine einbruchssichere Metalltür vor das künftige Nähatelier setzen.







Die Fragebögen der Testerinnen kamen zurück und wir werten sie aus. Die Frauen bevorzugten die Binden aus den Second Hand T-Shirts. Dies war ein Volltreffer! Wir hatten insgeheim gehofft, dass wir dieses Ergebnis bekommen würden. Erstens waren T-Shirts um ein Vielfaches günstiger als der neue Stoff. Damit rückte die Möglichkeit, dass sich aus dem Projekt ein sich selbsttragendes Unternehmen entwickeln könnte, ein großes Stück näher. Zweitens waren gebrauchte T-Shirts in Togo wie Sand am Meer zu finden, da ständig tonnenweise Altkleider an den Tiefseehafen in Lomé, der Hauptstadt Togos, geschifft werden. So würden wir vermutlich nie in Materialengpässe geraten. Drittens war das Vernähen von bereits getragener Kleidung eine ökologische Wiederverwendung dieser.

Im Mai wurden fünf Näherinnen ausgewählt und von Patience im Bindennähen weitergebildet. Außerdem lernten drei der Jugendlichen des Centres ebenfalls, wie die Binden zurechtgeschnitten wurden. Sie könnten somit die Näherinnen mit Hilfstätigkeiten unterstützen.







Auch wenn die Binden noch etwas krumm wurden, ließen sie sich schon sehen. Die Näherinnen waren stolz auf ihre Arbeit und wir freuten uns, dass das Projekt wie am Schnürchen lief. Von nun an wurden regelmäßig große Säcke voller T-Shirts für 38€ das Stück gekauft und die immer mehr werdenden Binden wurden in großen Plastikboxen gelagert. Aus den T-Shirts einen Sacks ließen sich 370 Binden nähen.

In unseren Fokus kam im Juli dazu, dass Mädchen und Jungen in Togo selten in der Schule über Sexualität und Menstruation aufgeklärt wurden. Wir informierten uns über die Situation in Togo und überlegten, wie wir im Rahmen des Stoffbinden-Projekts für mehr Aufklärung in Kpalimés Schulen sorgen könnten. In Anlehnung an die Aufklärungs-Workshops auf Augenhöhe von Jugend gegen Aids in Deutschland entschieden wir, dass Schülerinnen und Schüler selbst dazu befähigt werden sollten, ihre Klassenkameraden aufzuklären. Bevor wir in diesem Bereich konkrete Schritte einleiten würden, wollten wir uns jedoch zunächst auf die Produktion und den Verkauf der Binden konzentrieren.

Und ab hier kamt ihr, liebe Betterplace-Spender, ins Spiel

Ende Juli eröffnete Emily ein Spendenprojekt auf Betterplace.org, um das Spenden für unser Projekt zu erleichtern. Innerhalb von 7 Monaten bis Januar 2021 habt ihr uns 5.850,00 € gespendet! Wir danken euch allen von Herzen für eure Unterstützung! ♥
Im 10 bis 14 Tage Takt berichtete Emily seit Erstellung des Projekts auf Betterplace über Projektfortschritte.  Mit jedem Projektnewsletter wurden es mehr Leser:innen, im Januar 2021 hatten 77 Personen den Newsletter abonniert.

Im August konnten wir mit den eintreffenden Spenden 3 hochwertige Scheren und einen Stromzähler kaufen. Wir wollten wissen, wie hoch genau die Stromkosten pro Binde waren. Schließlich mussten wir vor dem Verkauf die gesamten Produktionskosten genau bestimmen können, um einen Preis festzulegen. Die Bedienung der komplizierten Overlock-Nähmaschine fiel den Näherinnen recht schwer. Daher kam ein Techniker für einen Monat regelmäßig ins Bindenatelier, um ihnen die Bedienung Stück für Stück beizubringen.





Das Nähatelier und ein Anbau im Centre, deren Wände bisher kahl waren, wurden mithilfe eurer Spenden gestrichen und ließen somit den Arbeitsort und das Centre in neuem Glanz erstrahlen.


Vorher


Nachher

Im Rahmen des “Santé en Action”-Projekts unseres Vereins hat IVA in Zusammenarbeit mit seinen togolesischen Freiwilligen und dem lokalen Radio Planéte Plus eine Radiosendung über Menstruation gemacht. Themen waren u.a. Hygiene während der Menstruation, Vorbereitung auf die Menarche (erste Regelblutung), die Menopause, Anomalien der Menstruation und natürlich das Stoffbinden-Projekt.



Im Oktober schloss sich die Halbschwester von Perel Gentille, die einen Maserabschluss in Anthropologie hat, unserem Projekt an. Sie ist seitdem eine große Unterstützung für Perel, der bisher alleine für die Koordination in Togo verantwortlich war.



Die Binden wurden mittlerweile in Serienmanier selbstständig von den Näherinnen produziert, es wurden Bindenschablonen von einem Tischler angefertigt und in den Arbeitsablauf im Bindenatelier integriert, wodurch die Qualität der Binden deutlich gesteigert werden konnte. Nun ging es an die nächsten Schritte hin zur Finalisierung unseres Produkts. Die Binden sollten ein Markenprodukt mit einem Qualitätsversprechen werden. Wir brauchten Labels, die jede Binde mit unserem Branding schmückten, und Verpackungen, die möglichst aus Papier sein und dennoch Sicht auf die enthaltenen Binden geben sollten. Innerhalb weniger Wochen wurde das Label von Christopher Stahl, Inter-Mediadesigner, in enger Abstimmung mit einer Gruppe von Togoles:innen entworfen. Zudem designte er einen Sticker, wo neben dem Logo noch die Kontaktdaten von Lionne geschrieben waren.



Mit dem fertigen Logo als Datei machte sich Emily auf die Suche nach einer günstigen Möglichkeit, Labels weben zu lassen. Dafür suchte sie sowohl nach Angeboten in China, als auch Nigeria und Ghana. Nach ein paar Dutzend Anfragen und Angeboten fand sie das günstigste bei einem chinesischen Produzenten über Alibaba.com. Wir haben 10.000 Labels für 1,6 Cent das Stück und 2.000 Sticker für 1,9 Cent das Stück bestellt und nur 45 Euro für den Versand von China nach Togo bezahlt.



Für die Verpackung fanden sich ebenfalls diverse Anbieter in China, allerdings wären die Versandkosten allein teurer als die Produkte selbst geworden. Die Suche nach einem Verpackungsproduzenten hatte Perel indes auch in Togo angefangen.

Der November begann mit einer tollen Nachricht: Emily hatte den Starterpreis der Studienstiftung des Deutschen Volkes gewonnen! Neben der Einladung zu einem Kompetenzseminar und zur Siegerehrung Anfang Juni 2021 in Berlin erhielt das Stoffbinden-Projekt ein Preisgeld von 1000€.



Die Schönheit der Binden konnten die Näherinnen nochmals steigern und nun zeigte sich der Charme von T-Shirts als Rohmaterial. Die Binden aus recycelten T-Shirts sind nicht nur ökologisch, sondern auch echte Unikate!



Um Lionne als Projekt und soziales Unternehmen in Togo zu präsentieren, benötigten wir eine Website. Daher kauften wir die Domain lionne.org, die wir im Laufe des Jahres 2021 bestücken werden. Der Plan ist, sie auf Französisch, Deutsch und Englisch zu verfassen, um unser Projekt international zugänglich zu machen.

Ein weiterer wichtiger organisatorischer Aspekt wurde im Oktober angegangen: Unser Vereinsmitglied Marie übersetzte eine professionelle Excel-Kostentabellenvorlage, welche wir an IVA schickten. Gentille übertrug die bisherigen Ausgaben des Stoffbinden-Projekts in die neue Tabelle. Die gesamten Kosten des Stoffbinden-Projekts können auf unserer Website eingesehen werden.

Die Mission, eine passende, günstige und ökologisch-vertretbare Verpackung zu finden, hat uns über Monate beschäftigt. Es war eine Herausforderung, als Laien eine passende Verpackung zusammenzustellen. Letztlich hat Perel einen Papierproduzenten in Lomé gefunden. Nach ein paar Versuchen schickte er IVA im Januar Boxen, die im Generellen so waren, wie wir es uns vorgestellt hatten. Das war für alle eine große Erleichterung und Freude. Die Verpackung war schließlich für Monate unser Sorgenkind gewesen. Aktuell wird das Design der Box noch von unserem Intermedia-Designer Christopher verbessert, sodass wir es in den kommenden Wochen in den Druck geben können.



Aufklärung über Menstruation und Sexualität


An den meisten Schulen in Togo werden Kinder und Jugendliche nicht ausreichend über Sexualität aufgeklärt. Gerade über Menstruation wird wenig aufgeklärt, obwohl das Einsetzen der Menstruationsblutung ein einschneidendes Erlebnis im Leben eines Mädchens ist. Unzureichendes Wissen über die Periode und den richtigen Umgang mit dieser kann schwerwiegende physische und psychische Folgen haben. Wir haben Kontakt zu dem deutschen Verein Lebenschancen e.V., welcher seit Jahren erfolgreich Schüler und Lehrer in Westafrika ausbildet, damit diese sexuelle Aufklärung in ihren Schulen leisten können. Im Dezember luden Lebenschancen e.V. und ihr togolesischer Partnerverein SILD Perel und Gentille dazu ein, der Fortbildung des neuen Schüler-Aufklärer-Jahrgangs beizuwohnen. Es ist großartig, dass die beiden bereits bestehende Strukturen in diesem Bereich kennenlernen konnten. Wir können uns eine Zusammenarbeit gut vorstellen und haben von Lebenschancen e.V. signalisiert bekommen, dass sie das Thema Menstruation gerne in die Workshops mitaufnehmen würden.

Unterstützung durch weitere Unternehmen

Seit November unterstützen zwei weitere Unternehmen unser Projekt. Das kleine Unternehmen Frisomed stellt Blutzuckermessgeräte her und spendet uns monatlich 50€. Der große Softwarehersteller Element44 hat ebenfalls beschlossen, unser Projekt und unseren Verein zu unterstützen. Sie spendeten uns als Anschubfinanzierung 5000€ und schickten uns außerdem zwei Handys, einen Laptop und zwei Beamer, die wir mit nach Togo nehmen werden. Dass unsere Projektfinanzierung nun breiter gefächert ist, ist ein sehr wichtiger Fortschritt.

Weihnachten im Stoffbinden-Projekt

Im Dezember haben wir Spenden für die 16 Kinder der fünf Näherinnen gesammelt. Wir sind sehr glücklich, dass wir dank euch jedem Kind der Näherinnen, den zwei Töchtern von Perel und auch Perel und Gentille selbst 30€ jeweils schenken konnten. Weihnachten wird in dem christlichen Süden Togos genauso gerne wie bei uns gefeiert und gab uns die Gelegenheit, uns bei unseren togolesischen Projektpartner:innen für ihre grandiose Arbeit zu bedanken.



Und wie geht es 2021 weiter?

Emily wird im März für 8 Wochen nach Togo reisen. Wir hoffen, dass Covid diese Reise nicht wie im letzten Jahr in letzter Sekunde vereiteln wird. Aber wir sind optimistisch gestimmt, dass alles klappen wird. Bis dahin sollten die Verpackungen gedruckt sein, sodass unser Produkt komplett verkaufsfertig ist. In Togo wird Emily, die zu dem Zeitpunkt ihren Bachelor in Psychologie abgeschlossen haben wird, zur Prozessoptimierung im Bindenatelier beitragen und dabei helfen, ein Entgeldsystem, in dem die Näherinnen pro Binde bezahlt werden, einzuführen. Außerdem wollen wir gemeinsam die Fortbildung der künftigen Verkäuferinnen entwickeln und den Verkauf ins Rollen bringen. Wir möchten außerdem aus dem IVA Centre ein Lern- und Kompetenzzentrum machen. Dafür wollen wir IVA mit technischen Geräten ausstatten. Einen Anfang machen wir mit den Geräten von Element44; mit den Beamern wollen wir ein Bildungskino im Centre starten. Im Herbst wollen wir Schüler:innen fortbilden, sodass sie ihre Klassen in Workshops über Menstruation und Sexualität aufklären können.

Nach diesem unfassbar erfolgreichen Jahr setzen wir uns hohe Ziele für 2021. Wir brauchen weiterhin eure Unterstützung. Je mehr Geld wir zur Verfügung haben, desto mehr Schulklassen werden aufgeklärt werden und desto mehr Mädchen und Frauen werden Zugang zu unseren Stoffbinden bekommen.

Wir freuen uns, dass ihr an unserer Seite seid. ♥

Bleibt uns und den Mädchen und Frauen in Togo treu.


Auf ein neues Jahr voller Motivation, Erfolg und Impact!

Eure Vereine Woé zon loo e.V. und IVA

 




Werde jetzt zu unserer Dauerspender:in ♥
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