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Rainbow Refugees: unterstützt die LGBTIQ-Geflüchteten

Frankfurt am Main, Deutschland

Rainbow Refugees: unterstützt die LGBTIQ-Geflüchteten

Frankfurt am Main, Deutschland

Der „Rainbow Refugee Support“ ist ein Projekt der AHF (AIDS-Hilfe Frankfurt). Er kümmert sich um Asylverfahrensberatung, Fragen im Aufenthaltsrecht, Arbeitsrecht, Sozialrecht und begleitet im Alltag. Helft uns zu dabei, zu helfen!

A. Pilger von AIDS-Hilfe Frankfurt | 
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Über das Projekt

Der „Rainbow Refugee Support“ ist ein Projekt der AHF (AIDS-Hilfe Frankfurt). Er kümmert sich um Asylverfahrensberatung, Fragen im Aufenthaltsrecht, Arbeitsrecht, Sozialrecht sowie in wirtschaftlichen Angelegenheiten. Das Team des Rainbow Refugee Supports gibt darüber hinaus eine erste Einschätzung in psychosozialen und medizinischen Themen und vermittelt bei Bedarf an weitere Angebote

Bei der Unterstützung der Geflüchteten fallen immer wieder Verfahrens- und Dolmetscherkosten an, die sich jährlich auf über 8.000 Euro belaufen – helft uns bitte zu helfen und spendet!

Aktuell brauchen wir knapp 2.000 Euro für das Gerichtsverfahren von Kay, einem 27 Jahre alten schwulen Mann aus Ghana, dessen Asylantrag vom BaMF als offensichtlich unbegründet abgelehnt wurde.

Wegen seiner Homosexualität erlebte er in seinem Heimatland physische und psychische Gewalt, da LSBT*IQ-Menschen dort nicht gesetzlich geschützt sind. Die Diskriminierung ging nicht nur von seiner Familie aus, sondern auch von der allgemeinen Bevölkerung, Mitschüler*innen und Angehörigen staatlicher Institutionen. Aus Angst vor Selbstjustiz und Übergriffen durch Dritte lebte er ein Doppelleben und ließ die Misshandlungen über sich ergehen. Um seine Situation nicht zu verschlechtern, erstattet er nie Anzeige. Auch nicht, als er etwas ins Getränk gemischt bekam und daraufhin sexuell missbraucht wurde: Die Täter wollten seiner Familie damit beweisen, dass Kay schwul ist. Kay wurde gar von seiner Familie unter Druck gesetzt, sich einer äußerst demütigenden, priesterlichen Konversionstherapie zu unterziehen. Einmal griff die Polizei ihn und seinen Partner auf, machte explizite Bilder und Videos von ihnen und verlangte eine hohe Summe, damit die Bilder nicht veröffentlicht werden – Sex zwischen Männern ist in dem westafrikanischen Land illegal und wird mit bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe geahndet

Da er aus Ghana geflohen ist, ist es für Kay unmöglich wieder zurückzukehren und ein sicheres Leben zu führen – Diskriminierung, körperliche und seelische Gewalt sowie das ewige Verstecken würden erneut sein Leben bestimmen.  

Helft uns also, ihm und vielen anderen Menschen weiterhin helfen zu können!

Der Rainbow Refugee Support ist ein Projekt der AIDS-Hilfe Hessen und wird vom Land Hessen gefördert.

Zuletzt aktualisiert am 17. September 2020