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Kinder mit schweren Behinderungen erkunden das Chiemgauer-Radwege-Netz

Ein Projekt von Caritas München, Teilhabe und Inklusion
in Brannenburg, Deutschland

Kinder mit schweren Behinderung die im Haus Christophorus ein Zuhause gefunden haben, bekommen die Möglichkeit mit Hilfe eines Lastenrads Fahrradausflüge zu machen. Die Natur kann bewusst erlebt und der Sozialraum erkundet werden.

Manuela Huber
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Über das Projekt

Wir fördern und betreuen Kinder und Jugendliche ab der Geburt mit angeborenen und/oder erworbenen geistigen und mehrfachen Behinderungen – zumeist in Verbindung mit einem sehr intensiven Pflegebedarf, sowie hinzukommenden Verhaltensauffälligkeiten.

Durch die Corona Situation sind Gruppenausflüge derzeit kaum umsetzbar. Die uns anvertrauten Kinder können größtenteils keinen Mund-Nase-Schutz (MNS)  tragen, da dies behinderungsbedingt eine Gesundheitsgefahr darstellt oder die Kinder den MNS nicht tolerieren. 

Eine besondere Alternative ist ein Ausflug im Grünen. Die Einrichtung befindet sich im wunderschönen Voralpenland. Das Chiemgauer-Radwege-Netz liegt direkt vor der Haustüre. Deswegen wurde die richtig tolle Idee des Fahrradausflugs geboren. Dieser kann relativ spontan stattfinden, erfordert keine größere Logistik und kann sehr individuell angepasst werden.

Die Kinder welche im Haus Christophorus ein zuhause gefunden haben, können sich aufgrund der Behinderung und des damit einhergehenden erhöhten Pflegebedarfs nur mit Hilfsmittel fortbewegen. Um somit einen Fahrradausflug anbieten zu können benötigt die Einrichtung ein Veloplus. Eine Art Lastenrad, bei welchem der Rollstuhl auf eine Ladefläche vor dem Vorderrad fixiert werden kann. Somit können unsere Kinder, ähnlich wie in einer Rikscha, von Mitarbeitern befördert werden. Naturerlebnisse, Entspannung, neue Eindrücke und Erlebnisse bereichern damit den Alltag unserer besonderen Kinder.

Dieses Projekt wird auch unterstützt über