Deutschlands größte Spendenplattform

Frankfurter Bolzplatzliga F43+

Ein Projekt von Sportkreis Frankfurt e.V.
in Frankfurt am Main, Deutschland

Das Projekt hat das Ziel, die Bolzplatzkultur und den SPIELRAUM für die Kinder und Jugendlichen zu bewahren und zu erweitern. Gemeinsame Werte wie Fairness, Toleranz, Gewaltfreiheit im Sport und im Alltag sollen vermittelt und gelebt werden.

Denis Bambusek
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Über das Projekt

Seit 2013 wird in Frankfurt die „Frankfurter Bolzplatzliga F43+“ gespielt, ein Projekt, das der Sportkreis Frankfurt ins Leben gerufen hat. Die Liga wächst Jahr um Jahr –und baut darauf, dass in den nächsten Jahren alle ca. 100 Bolzplätze von Teams aus allen Frankfurter Stadtteilen (43+) bespielt werden. Gespielt wird mit Hin- und Rückrunde von April – Oktober, in vier Altersgruppen von U11 bis U18. Die Liga steht allen offen, es melden sich Teams über ihre Kinder- und Jugendeinrichtung an, andere, die schon länger dabei sind, bauen selbstorganisierte Teams oder sie finden sich in Nachbarschaften zusammen. 


Wer Spaß am Pfeifen hat, kann sich als Schiedsrichter in der Liga engagieren, wer sich als Trainer oder Teambetreuung entwickeln will, hat in der Bolzplatzliga die Möglichkeit. Sie werden durch das Koordinierungsteam des Sportkreises begleitet, tauschen sich regelmäßig aus – vor allem sind sie es, die die Regeln der Liga festlegen und den Spielbetrieb steuern. Das Ergebnis: es gibt kaum Konflikte und immer weniger Fouls. 


Es geht um die Meisterschaft, es geht um die Preise für Fair Play und die besten Gastgeber – aber der Fußball ist gleichzeitig Medium der sozialpädagogischen Kinder- und Jugendarbeit. Die Bolzplätze sind Begegnungsorte für Cliquen unterschiedlichsten Alters und spiegeln das bunte Frankfurt wieder. 
  
 Die Bolzplatzliga schafft die Möglichkeit von stadtweiten Begegnungen für Kinder und Jugendliche, die bislang häufig nur ihr nahes Umfeld kannten. Die Sozialarbeit und das sportliche Angebot bauen auf die Selbstorganisierung der Kinder und Jugendlichen. Der Ligabetrieb verlangt Regelmäßigkeit und Verbindlichkeit der Teams. Hier lernen sie andere Mannschaften und Spielorte kennen, verständigen sich auf gemeinsame Werte wie Fairness, Toleranz, Lockerheit auch in Konfliktsituationen. Sie vereinbaren gemeinsam Entscheidungsstrukturen und Entscheidungsmodi. Durch die Liga lernen sie die unterschiedlichen Bedingungen in den Stadtteilen kennen. 
  
 Das Projekt ist für die Kinder und Jugendlichen ein kontinuierliches Angebot, in dem sie sich verwirklichen und etwas Nachhaltiges schaffen können. So haben sie beispielsweise eine Verbesserung der Infrastruktur von Bolzplätzen erreicht und Konflikte mit der Nachbarschaft rund um die Plätze entschärft. 


Durch die Corona-Pandemie ist 2020 alles anders: Gesperrte Bolzplätze, geschlossene Kinder- und Jugendeinrichtungen, verminderte Zuwendungen. Die Kontakte zu den Jugendlichen konnten aufrechterhalten werden, vielfach auch Hilfe betreffs Schule, Ausbildungssuche, Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit geleistet werden. Inzwischen ist die Liga wieder im Testbetrieb mit Fußballtennis und kleineren Turnieren und Ferienangeboten. Die Saison selbst geht in verändertem Modus nach den Sommerferien an den Start. Unsere Spendeneinwerbung soll das Defizit der vorjährigen Zuwendungen helfen auszugleichen.