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Eine neue Kindertrauergruppe starten!

Helfen Sie mit, dass Kinder und Jugendliche sich nicht in ihre Trauer zurückziehen! Helfen Sie uns dabei, eine weitere professionell betreute Trauergruppe für Kinder aufzubauen! Danke!

Niclas R. von Diakonie-Stiftung MitMenschlichkeitNachricht schreiben

Das Zentrum für Kinder und Jugendliche in Trauer der Diakonie Hamburg begleitet Kinder und Jugendliche, die vom Tod naher Angehöriger betroffen sind. Der Tod eines Elternteils oder eines Geschwisterkindes ist eines der fundamentalsten Verlusterfahrungen, die ein Kind erleiden kann und ist ein Risikofaktor für die weitere psychische Entwicklung. In Hamburg sind Jahr für Jahr (!) rund 500 Kinder und Jugendliche betroffen!

Viele Erwachsene sind verunsichert, wenn es um die Themen Tod und Sterben geht. So erleben wir immer wieder am Telefon ratlose Mütter oder Väter. Und nach wie vor gibt es - weit verbreitet - die Vorstellung, der Anblick eines Verstorbenen oder eines Begräbnisses wirke traumatisierend auf Kinder.

Das Zentrum Kinder in Trauer hilft mit professioneller Beratung und Begleitung. Familien werden dabei unterstützt, die Trauer auf behutsame und kindgerechte Art sprechbar zu machen. Ein wesentlicher Aspekt der Arbeit im Zentrum sind regelmäßige Kindergruppen, geleitet von ausgebildeten Trauerbegleiterinnen. 


Mit anderen Kindern in der gleichen Situation gibt es schnell eine stillschweigende Übereinkunft, so dass der Beginn der Gruppentreffen oft sehr wild ist. Nach einer Anfangsrunde über die Erlebnisse und Stimmungen seit dem letzten Treffen wird kreativ gearbeitet. Die Kinder basteln z.B. Kisten mit schönen Erinnerungen an den Vater oder malen Bilder, wo sie sich den Vater oder die Mutter nun vorstellen. Immer geht es auch darum den Kindern Wege zu zeigen, mit der neuen Situation umzugehen und – trotz allem – sich zu freuen und zu lachen. Die Kinder bleiben in den Gruppen so lange sie es brauchen. 

Die Arbeit wird überwiegend aus Spenden finanziert. Außerdem zahlen die Kinder ein Gruppengeld von 5 bis 10  Euro / Treffen. Dieses Gruppengeld deckt die Materialkosten. Spenden werden benötigt für die beiden speziell ausgebildeten Trauerbegleiterinnen, die die Gruppen leiten.  

Dieses Projekt wird auch unterstützt über