Eine neue Gruppe für trauernde Kinder in 2014

Ein Hilfsprojekt von „Zentrum für Kinder und Jugendliche in Trauer“ (W. Fuchs) in Hamburg, Deutschland

Neuigkeiten: Hier infomiert Dich der Träger über den Stand der Dinge in diesem Projekt. So kannst Du beurteilen, wie mit den Spenden umgegangen wird.

W. Fuchs (verantwortlich), verfasst vor 4 Monaten

W. Fuchs

Gerade über die Feiertage ...

... drängen sich die Gedanken an den geliebten Verstorbenen in den Vordergrund, wenn es um die gemeinsamen Rituale des Weihnachsfestes und der Tage danach geht. Wir bereiten die Kinder und Jugendlichen in unseren Gruppen auf diese intensive Zeit vor. Wichtig ist, dass alles da sein darf: Lachen und weinen, Lustigsein und Traurigsein und dass der oder die Verstorbene "dabei" - gegenwärtig - sein darf.

Wir wünschen allen gute Tage und einen Übergang ins Jahr 2014, der passt - innen wie außen.
Wir danken allen Spendern und Spenderinnen für ihr Engagement und sind dankbar für Ihre weitere Unterstützung!

Herzlichst Ihr

Wilfried Fuchs
(1. Vorsitzender des HH Zentrums für Kinder und Jugendliche in Trauer e.V.) 

Seien Sie dabei - schenken Sie Hoffnung und Zuversicht!

W. Fuchs (verantwortlich), verfasst vor 4 Monaten

W. Fuchs

Trauernde Kinder: Eine Kerze für Papa

von Hanna Grimm, NDR.de

Vorsichtig zündet Lars eine Kerze an. "Die brennt für meinen Papa", sagt er. Einen Moment blickt er in die Flamme, ganz in Gedanken versunken. "Möchtest du erzählen, wie deine Woche war?", fragt die Trauerbegleiterin Maria Traut. Lars schüttelt den Kopf. Er braucht noch ein bisschen, um warm zu werden. Aus Marie hingegen sprudelt es nur so heraus, sie hatte eine aufregende Woche. Auch Finn und Leo haben heute Lust zu quatschen. Mit dieser Erzähl-Runde beginnen seit fast einem Jahr die Treffen der vier Zehnjährigen und ihrer zwei Trauerbegleiterinnen. Alle 14 Tage kommen sie in den Räumen des Hamburger Zentrums für Kinder und Jugendliche in Trauer zusammen, denn sie haben einen geliebten Menschen verloren.

Den ausführlichen Bericht inkl. Interview mit unserer Trauerberaterin, Maria Traut, und vielen Bildern: http://www.ndr.de/regional/hamburg/kinderintrauer101.html

Ein Beitrag zu Zuversicht und Hoffnung

W. Fuchs (verantwortlich), verfasst vor 4 Monaten

W. Fuchs

Jahresbericht 2013 - HH Zentrum für Kinder in Trauer

1.1.2014
Liebe Freunde und Unterstützerinnen des Hamburger Zentrums für Kinder und Jugendliche in Trauer,

ein ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende zu. Wir freuen uns über viele Rückmeldungen, die uns zeigen, dass viele Menschen unsere Arbeit mit trauernden Kindern und Jugendlichen schätzen und unterstützen.

Hier unser Bericht:
Gruppen:
Über das Jahr hatten wir eine sehr gute Auslastung, zum Teil mit acht parallelen Gruppen. Neu eingeführt haben wir ein Angebot für junge Erwachsene, das sehr viel Zuspruch fand. Bei einigen von ihnen liegt der Tod von Vater oder Mutter in den frühen Kinderjahren und sie nutzen die Gruppe, um wieder positive und heilende Verbindungen aufzunehmen …
Die Kooperation mit den Maltesern in Hamburg-Volksdorf läuft weiterhin sehr harmonisch mit einer Gruppe dort und einer bei uns in der Großen Johannisstraße.

Beratung:
Wir konnten durch unsere Beratung in einer Reihe sehr akuter Notfälle helfen. Die Zusammenarbeit mit dem Kriseninterventionsteam des DRK in Hamburg-Harburg läuft routiniert und reibungslos. Auch das "normale" Beratungsgeschäft, durch unsere Mitarbeiterinnen kompetent betreut, hat sich ausgeweitet und mehr und mehr Anfragen von Familien, Beratungsstellen und anderen Institutionen erreichen uns.

Öffentlichkeitsarbeit:
Große Fortschritte hat unsere Öffentlichkeitsarbeit in 2013 gemacht. Mit Barbara Heling, die neu im Vorstand ist, konnten wir diesen Bereich entscheidend verstärken:
In den letzten Monaten berichteten die MOPO, das Hamburg Journal und zuletzt NDR-Online sehr wertschätzend und sensibel über die Arbeit unserer Trauerbegleiterinnen: NDR-Online.

Mitglieder:
Wie Sie wissen, finanziert sich der Verein ausschließlich über Spenden und Mitgliedsbeiträge und leider, leider sind wir noch zu wenige Mitglieder, auf deren feste Beiträge wir uns verlassen können: Mögen Sie überlegen, uns (bislang nur 40 Mitglieder) zu verstärken? Mit 60,00 EUR/ Jahr sind Sie dabei! Und natürlich ist der Mitgliedsbeitrag von der Steuer absetzbar.

Veränderungen:
Aber auch Trauriges gilt es zu berichten: Unsere Mitgründerin Stefanie Antoniadis-Wiegel ist im Juni diesen Jahres nach schwerer Krankheit verstorben. Ihre Tatkraft und ihr Engagement und ihren feinen Humor vermissen wir.
Helke Vrielmann, unsere Psychologin, zieht es ab 1.1. in den Westen Deutschlands. Wir wünschen ihr alles Gute und danken ihr sehr für ihr Engagement und die tolle Zusammenarbeit!!
Neu an Bord sind im Beratungsteam die beiden Psychologinnen Sophie Falksohn und Lina Bahr und im Vorstand Barbara Heling und ab 1.1. Richarda Klaver-Wilrodt.

Nun bleibt mir nur noch, Ihnen im Namen des Vorstands und aller Mitarbeitenden des Hamburger Zentrums für Kinder und Jugendliche in Trauer e.V. alles Gute für das Jahr 2014 zu wünschen und Ihnen Dank zu sagen für die Unterstützung in den vergangenen Jahren.

Mit herzlichen Grüßen

Wilfried Fuchs

(1. Vorsitzender des Hamburger Zentrums für Kinder in Trauer e. V.)

Helfen kann leicht sein!