Deutschlands größte Spendenplattform

Bitte helfe mir in ein "normales" Leben...

Krauthausen-Eisenach, Deutschland

Es gibt in Deutschland zahlreiche Jugendliche ohne ein festes Zuhause. Behörden und Einrichtungen vertrauen sie nicht (mehr). Weil wir anders arbeiten, kommen wir noch an sie ran, begleiten diese Menschen in ein selbstbestimmtes, sinnerfülltes Leben.

Andreas Scherer von CoLab gGmbH
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Wir bieten entkoppelten Jugendlichen professionelle Hilfe, welche komplett den Boden unter ihren Füßen verloren haben, damit sie nicht in dauerhafte Obdachlosigkeit, Kriminalität und Drogenkarrieren abzurutschen, sondern auf den richtigen Weg in Schule und Ausbildung zurückzufinden.

Ein Teil, die Arbeitsgewöhnung ist, neben anderen pädagogischen und unterstützenden Angeboten, fester Bestandteil unseres Konzepts. Sie bietet dabei nicht nur eine feste Struktur für unsere jungen Menschen, sondern hilft auch beim Erkennen von eigenen Fähigkeiten und Stärken. Darüber hinaus wird das Durchhaltevermögen gestärkt und im besten Fall der Ehrgeiz geweckt. 

Erfahrungsgemäß ist gerade der Einstieg in einen (wieder) geregelten Tagesablauf mit Aufgaben und Pflichten für unsere Jugendlichen schwer, daher benötigen sie individuell zugeschnittene Aufgaben, Anleitung, aber auch die Möglichkeit sich ausprobieren zu können; auch stetige Motivation und die Chance scheitern zu dürfen, um es später doch noch einmal zu probieren. 

Bei den Arbeiten handelt es sich um einfache, erlernbare, jedoch körperlich anstrengende und sichtbare Tätigkeiten, wie z.B. Gartenarbeiten, Brennholz sägen und spalten, Aufräumarbeiten und Arbeiten mit Holz.

Unsere Ausbilder begleiten, mit sozialpädagogischer Unterstützung, den Jugendlichen auf diesem Weg, an dessen Ende die Erkenntnis steht, dass Arbeit Spaß machen kann und sich lohnt. Schrittweise wird gemeinsam der Anspruch an die Arbeitsleistung und Zuverlässigkeit erhöht. 

Da der junge Mensch erkannt hat, was er leisten kann und für sich selbst Ziele entwickelt haben wird, ist der weitere Weg für Praktika, Berufsorientierung und Ausbildung geebnet.

Wegen unserer alternativen Arbeitsweise sind wir sind kein Träger der freien Jugendhilfe (mehr), da wir uns den Zwängen der Jugendämter nicht unterwerfen können. Dies ist nötig, damit wir überhaupt noch an diese jungen Menschen heran kommen. Wir finanzieren uns fast ausschließlich über private Mittel wie Spenden und Sponsoren. Da wir sehr vieles selber machen, teilweise auch ehrenamtlich arbeiten, halten wir nicht nur die Jungs „auf Trapp“, sondern auch die Kosten gering.

Wir brauchen Deine Unterstützung, um diesen jungen Menschen den Weg zurück ins Leben zu weisen. Mit der Spende möchten wir unsere Geräte und Werkzeuge fit für die kommende Session 2021 machen.

Herzlichen Dank im Voraus für Eure Hilfe!