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"Lernbahnhof" Hausaufgabenhilfe

Wetter/Ruhr, Deutschland

"Lernbahnhof" Hausaufgabenhilfe

Wetter/Ruhr, Deutschland

Im "Lernbahnhof" erledigen Schüler*innen ihre Hausaufgaben, Lernen, holen Versäumtes auf und verkleinern Bildungsdefizite. Mit eigenen festen zentralen Räumlichkeiten kann dies in Ruhe und Stabilität auf alle Schultage und Ferien erweitert werden.

Cathrin Zeller von Wir in Wetter e.V.  | 
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Über das Projekt

"Wir in Wetter" hat es sich seit einigen Jahren zum Ziel gesetzt, in der Stadt Wetter/Ruhr - und auch darüber hinaus - Geflüchteten und sozial benachteiligten Menschen Hilfestellung und Unterstützung zu geben. 

Eine der wichtigsten Säulen der Arbeit ist dabei der "Lernbahnhof". Unsere besondere Art der Hausaufgabenhilfe und Betreuung in allen schulischen Belangen - und auch hier darüber hinaus - hilft Kindern und Jugendlichen aller Nationen. 

Nicht zuletzt aufgrund der glücklicherweise immer kleiner werdenden sprachlichen Hürden, ist es für viele Kinder und Jugendliche oft noch schwer, dem Unterricht so zu folgen wie es ihren Mitschülern möglich ist. Damit jetzt in der Corona-Zeit keine unaufholbaren Defizite entstehen, ist die unterstützende Arbeit momentan vor allem digital - auch im Kontakt zu Eltern, Lehrern und der Schule allgemein.

Auch in den Sommerferien soll diese Arbeit - dann wieder mit persönlichem Kontakt - nicht pausieren: Eine "Summer School" mit den ehrenamtlichen Betreuer*innen ist das nächste Projekt.  

Mit einer Handvoll Kindern vor gut zwei Jahren gestartet, sind es mittlerweile rund 40 Schüler*innen, die an zwei Tagen in der Woche hoch motiviert den "Lernbahnhof" besuchen, um hier freiwillig und mit viel Einsatz ihre Defizite zu verringern. 

Für unser Ziel, eine möglichst umfassende schulische Betreuung gewährleisten zu können, fehlt es nun an den entsprechenden Räumlichkeiten, damit auch an den übrigen Tagen der Schulwoche die zwölf ehrenamtlichen Betreuer*innen flexibel und bedarfsorientiert mit den jungen Menschen arbeiten können.

In eigenen Räumen, in denen Hausaufgaben erledigen, Lernen, Fragen, Wachsen und sich Entwickeln ungestört möglich ist. In einer ruhigen, entspannten, angenehmen und vor allem fröhlichen Umgebung und Gemeinschaft. In einem Umfeld, in dem die fehlende Unterstützung durch die Eltern - sei es aus Zeitgründen, mangelnder Vorbildung, noch geringen Sprachkenntnissen oder dem Nichtauskennen im deutschen Schulsystem - von den ehrenamtlichen Helfer*innen kompensiert wird. Damit die durch die Fluchtgeschichte fehlende Schulzeit nicht dazu führt, in Bildungsbelangen abgehängt zu werden. Wo die Schüler*innen dann an Computern arbeiten und auf Lernmaterialien zurückgreifen können, die einen festen Platz haben - und nicht wie in den letzten zwei Jahren im Auto transportiert werden. 
 
Auch für Workshops verschiedenster Art, Frauensprachkurse oder Ausstellungen sind die Räumlichkeiten gedacht. 

Der Großteil der Miete ist gesichert, aber für die laufenden Kosten wie Strom, Wasser, Heizung und die Kaution freuen wir uns - auch im Namen der Schüler*innen - über Unterstützung. Damit der Bildungszug auch weiterhin am "Lernbahnhof" halten kann. 

Zuletzt aktualisiert am 08. Juni 2020

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