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Stopp - GEWALT - nicht mit uns...

Luckenwalde, Deutschland

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Mädchen und junge Frauen mit Behinderungen sind oft damit konfrontiert, dass sie übersehen oder nicht ernst genommen werden und dass über sie bestimmt wird. Es ist unser Ziel, den Mädchen ein Stück Selbstsicherheit mit auf den Weg zu geben.

K. Tschirner von DRK-Kreisverband Fläming-Spreewald e.V. | 
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Über das Projekt

Mädchen und junge Frauen mit Behinderungen sind oftmals damit konfrontiert, dass sie übersehen werden, nicht ernst genommen werden und dass über sie bestimmt wird. Gesellschaftlich werden sie als Randgruppe betrachtet, der wenig Mitspracherecht zugestanden wird. 

Wir Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wohnstätten und Betreuten Wohngemeinschaften möchten unseren jungen Frauen die Möglichkeit geben, sich mit ihrem persönlichen Auftreten und Verhalten gegenüber Mitmenschen zu analysieren und zu reflektieren, Verhaltenstechniken zu erlernen und sich präventiv zu schützen. 

Gewalt hat viele Facetten
Das Überschreiten von persönlichen Grenzen sowie sexualisierte Übergriffe erleben Mädchen und junge Frauen meistens im Nahbereich: wie z.B. in der Familie, in der Wohngruppe, in der Schule, in Freizeiteinrichtungen, im Arbeitsbereich oder bei Bus- und Taxifahrten. Durch die digitale Medienwelt sind unsere Bewohnerinnen in sämtlichen Chats unterwegs. Dies verleitet untereinander zu emotionalen Angriffen und psychischen Auseinandersetzungen. Unsere jungen Frauen leben in verschiedenen Wohngruppen unserer DRK Einrichtungen.

Inhaltliche Schwerpunkte des Projektes
Im Team haben wir inhaltliche Schwerpunkte festgelegt, die für unsere Bewohnerinnen interessant und umsetzbar gestaltet werden können:
 
Körperliche Übungen 
wie z.B.: einfache Selbstverteidigungstechniken, Gleichgewicht, sicherer Stand, Wahrnehmungsübungen, Erkennen von Gefahren, Stimm- und Atemübungen.
 
Prävention von sexualisierter Gewalt 
wie z.B.: eigene Grenzen wahrnehmen, respektvoller Umgang, Rollenspiele zum „Nein“ sagen, Grenzüberschreitungen benennen und stoppen, Unterstützung holen.
 
Übungen zur Selbstbehauptung 
wie z.B.: Respekt einfordern, Position als erwachsener Mensch, selbstbewusstes Auftreten, Umgang mit unerwünschten Hilfeleistungen (Rollstuhlfahrerinnen)

Das wollen wir erreichen
Es ist unser Ziel, den Mädchen ein Stück Selbstsicherheit mit auf den Weg zu geben. Sie gehen noch zur Schule, in die Werkstatt für behinderte Menschen oder sind auf dem ersten Arbeitsmarkt tätig. Der Wunsch aller ist es, alleine in einer eigenen Wohnung zu wohnen. Daher ist es umso wichtiger und sinnvoll, sie in ihrer Persönlichkeit zu stärken. Sie lernen aus ihren eigenen Erfahrungen und können Neues in ihrer Zukunft anwenden.
 
An dem Projekt können 10 bis 14 junge Frauen teilnehmen. Das Projekt wird durch ein externes Team an zwei Tagen mit jeweils vier Stunden stattfinden. Hierfür benötigen wir 2.000 Euro.
 
Da die meisten Frauen von Sozialleistungen leben, können sie selber dieses Projekt nicht finanzieren. Daher sind wir auf ihre Unterstützung angewiesen. Wir freuen uns, wenn Sie dabei helfen, junge Mädchen und Frauen zu stärken.
Zuletzt aktualisiert am 27. Mai 2020