Deutschlands größte Spendenplattform

Finanziert Corona-Nothilfe für Lebende Museen in Namibia

Ein Projekt von Living Culture Namibia e.V.
in Windhoek, Namibia

Auch in Namibia hat das Corona Virus zum Zusammenbruch der Tourismusindustrie geführt. Für die uns unterstützten Lebenden Museen bedeutet das seit März 2020 einen Totalausfall aller Einkünfte - die Menschen hungern. Hier können Sie uns helfen.

Sebastian Dürrschmidt
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Über das Projekt

Corona-Situation in den Lebenden Museen in Namibia

Wie überall auf der Welt hat das Corona Virus auch in Namibia zum Zusammenbruch der Tourismusindustrie geführt. Die namibischen Corona-Schutzmaßnahmen begannen mit der Einstellung des internationalen Flugverkehrs am 15 März und mit dem Verbot auch lokaler Reisen und Schulunterricht ab dem 27 März (namibischen Lockdown).

Für die sechs von uns unterstützten Lebenden Museen bedeutet das seit Mitte März 2020 einen Totalausfall aller Einkünfte. Weder internationale Touristen (etwa 90% der Museumsbesucher) noch lokale Reisende oder Schulklassen konnten die Lebenden Museen besuchen und die Zukunft ist ungewiss, da momentan noch unklar ist, wann es wieder zu Internationalen Reisen kommen kann. Zwar sind örtliche Touren wieder erlaubt, die namibische Wirtschaft ist allerdings derart geschwächt, dass kaum ein Reisender auf den Straßen unterwegs ist. 

Konkret heißt das im Falle unserer Lebenden Museen, dass etwa 220 Museumsakteure arbeitslos sind. Die Lebenden Museen sind die einzigen Arbeitgeber in den sechs Dörfern, bei denen die Lebenden Museen entwickelt wurden und der Wegbruch der Einnahmen bedeutet auch für die restlichen Dorfgemeinschaften (schätzungsweise etwa 2000 Menschen) den Zusammenbruch aller Einnahmen. Die staatlichen namibischen Hilfsgelder von N$ 750 für Namibier, die ihre Arbeit verloren haben, sind leider für kommunale Projekte nicht zutreffend. Das heißt, dass bislang keine Hilfslieferungen in den Lebenden Museen eingetroffen sind.

Spendenaufruf – Jede Hilfe zählt

Leider konnten die meisten Lebenden Museen in den letzten Jahren keine Rücklagen bilden. Die Akteure und involvierten Projektträger leben bis auf wenige Ausnahmen immer noch „von der Hand in den Mund“ und hungern im Moment. 

Wir möchten Sie daher dazu aufrufen, sich an einer Aktion auf Betterplace zu beteiligen. Wir möchten für jedes Lebenden Museum € 1000 (zum jetzigen Umtauschkurs N$ 20.000) für die nötigsten Hilfslieferungen zusammentragen, einerseits um die momentane existentielle Not zu mildern, andererseits aber auch, um eine Zukunftsperspektive aufzuzeigen, die Lebenden Museen als solche nicht zu gefährden und zu zeigen, dass der Living Culture Namibia e.V. sich auch in Notzeiten um die Bedürfnisse der Menschen in den Lebenden Museen kümmert. 

Mit ihrer Spende tragen Sie dazu bei, die bislang sehr erfolgreichen Lebenden Museen zu erhalten und den Menschen vor Ort direkt zu helfen. Dafür möchten wir uns schon vorab herzlich bedanken.