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Post-Corona-Welt und Frauen

Wardha District, Vidarbha region, Indien

Post-Corona-Welt und Frauen

Wardha District, Vidarbha region, Indien

Der Kontext des Projekts ist die veränderte Welt nach der Corona Pandemie, in welcher wir einen Anstieg an extremer Armut, wachsende Geschlechterungerechtigkeit und ein Anstieg der Verletzung von Menschenrechten beobachten werden.

Amit Tyagi von Peace Foundation e.V. | 
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Über das Projekt

COVID-19 ist in erster Linie eine humanitäre Herausforderung. Diese Herausforderung zu meistern hat die höchste Priorität. Zusätzlich zu der humanitären Herausforderung kommen Folgen für die gesamte Wirtschaft, Unternehmen und Beschäftigung. Im letzten Oxfam Bericht wird davon ausgegangen, dass COVID-19 eine halbe Million Menschen in die Armut treiben wird. In Indien allein könnten circa 400 Tausend Arbeiter*innen in Armut rutschen, wie ein unlängst erschienener Bericht der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) annimmt. Die Pandemie stellt eine ernstzunehmende Gefahr für das Leben von Millionen Menschen auf der ganzen Welt dar.

Dieses Projekt hat das Ziel nachhaltige Lebensbedingungen für Frauen zu schaffen, die ökonomisch von der Pandemie betroffen sind und denen die Gefahr droht aufgrund der Corona Folgen in der Vidharba Region in Zentral Indien zu verarmen.
 
Zielgruppe: “There is no single society where we’ve achieved equality between men and women, and so this pandemic is being layered on top of existing inequalities, and it’s exacerbating those inequalities,” Nahla Valji, UN Chefberaterin für Geschlechterfragen des Vorsitzenden des UN-Sekretariats.

Die Vidharba Region in Zentralindien im Bundesstaat Maharashtra kann als Epizentrum des Suizids von Farmern in Indien bezeichnet werden. In den letzten 20 Jahren haben sich mehr als 300.000 Farmen in ganz Indien suizidiert, wobei Maharashtra die Region darstellt, in welcher relational die meisten Suiziden verzweifelter Farmer zu verzeichnen sind. Seit 2012 bis April dieses Jahrs haben sich 3.145 in der Region Vidarbha das Leben genommen. Eine aktuelle Analyse legt offen wie groß die Verzweiflung in dieser Region ist. In vielen Fällen war ein Kredit von lediglich 10.000 Rupien ausreichend, um Farmer in den Suizid zu treiben.
 
 Besonders betroffen von dieser Krise sind die Witwen der Farmer, die aufgrund der seit Jahren andauernden Krise ihrem Leben ein Ende gesetzt haben. Es zeigt sich bereits jetzt, dass der Lockdown aufgrund des Coronavirus Frauen in ländlichen Gegenden am härtesten trifft. Frauen sind in dieser Pandemie in besonderem Maße vulnerabel.
 
Dokumentation:   https://vimeo.com/user91433461
 
 Im Moment bauen wir einen Prototyp eines Webstuhls und bilden Menschen darin aus diesen zu bedienen, um dieses Wissen an die Frauen in der Region Vidharba Region in Indien weiterzugeben und auf diese Weise, trotz der Krise in der Landwirtschaft im Allgemeinen und der Corona Pandemie im Besonderen, nachhaltige Lebensbedingungen zu schaffen.
 
Für mehr Informationen und Updates zur aktuellen Lage in Indien, können Sie gerne die homepage unseres Projektes besuchen: www.peace-is-the-path.org 
Zuletzt aktualisiert am 26. Juli 2020