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Erneuerbare Energie und Wasser für Kleinbauern in Simbabwe

St. Rupert Mayer, Simbabwe

Erneuerbare Energie und Wasser für Kleinbauern in Simbabwe

St. Rupert Mayer, Simbabwe

Wenn aus Uni-Forschung nachhaltige Entwicklung wird: Unsere Energy-Water-Food-Systeme versorgen Kleinbauern mit zuverlässiger Energie und Wasser und steigern so die Nahrungsmittelproduktion in ländlichen Gemeinden in Subsahara-Afrika.

Magnus Schauf von TU eMpower Africa e.V. | 
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Über das Projekt

Unser Antrieb
Landwirtschaft ist die Haupteinkommens- und Nahrungsmittelquelle in den ländlichen Regionen Simbabwes, wo der Mangel an verlässlicher Versorgung mit Strom, Wasser und Nahrung zu Armut und Hunger führt. 

Unser Lösungsansatz 
Unsere Energy-Water-Food-Systeme basieren auf dem Konzept der Kreislaufwirtschaft und intensiver Forschung durch die TU München. Nun wollen wir unsere interdisziplinäre Lösung umsetzen, um die Versorgung afrikanischer Dörfer mit Energie, Wasser und Nahrung nachhaltig zu verbessern. Mit solarbetriebenen Wasserpumpen können Bewässerungssysteme betrieben werden und ganzjährig höhere Ernteerträge generiert werden. Die gesteigerte Produktion bringt wertvollen Bioabfall mit sich, den wir in Biogasanlagen verwerten. Unser Ziel ist es, das Konzept auch wirtschaftlich tragfähig zu machen, sodass die Gewinne aus dem Lebensmittelverkauf dazu beitragen, die Ausgaben für die Solar-Infrastruktur zu amortisieren. 

Unsere Aktivitäten vor Ort 
Seit 2019 arbeiten wir an unserem ersten Energy-Water-Food-System in der Jesuiten-Gemeinde St. Rupert Mayer in Simbabwe und setzen unseren Lösungsansatz um. Bisher haben wir eine Biogasanlage errichtet, die die Krankenhausküche mit Biogas versorgt. Dadurch können die Köche das Essen für die Patienten zubereiten, ohne auf lungenschädigendes Feuerholz zurückgreifen zu müssen. Im Januar haben wir ein Agribusiness begonnen mit dem Hauptziel, Arbeitsplätze zu schaffen und die Nahrungsversorgung der Gemeinde sicherzustellen. Wir haben bereits ein Solarsystem zum Antrieb einer Wasserpumpe und Vollzeitarbeitsplätze für sechs Einheimische eingerichtet, die nun die erste Ernte einholen. Allerdings hat die neunmonatige Trockenzeit begonnen und die Wasserknappheit wird von Tag zu Tag akuter. Nur ein zweites solarbetriebenes Bewässerungssystem kann die nächste Ernte gewährleisten. Um Wasser einzusparen, werden wir ein effizientes Tropfbewässerungssystem installieren. Wir beraten und schulen die Einheimischen regelmäßig, um den ordentlichen Betrieb und die Wartung sicherzustellen. Anschließend planen wir den Aufbau einer grundlegenden Infrastruktur für die Lebensmittelverarbeitung. Einnahmen aus dem Lebensmittelverkauf werden in der Gemeinde verbleiben, um die Nachhaltigkeit des Projekts zu stärken, so dass es letztlich ohne weitere Spenden betrieben werden kann.

Ihr Beitrag 
Wir haben einen Bedarf von 15.000 EUR für folgende Kostenstellen ermittelt: 
- die 2. solarbetriebene Wasserpumpe und das Tropfbewässerungssystem
- das Saatgut, landwirtschaftliches Equipment und weitere operative Kosten
- Infrastruktur zur Nahrungsmittelverarbeitung
- wissenschaftliche & praktische Begleitung durch TUM Studenten und den Verein 
Die Bauern, die Schulkinder und alle anderen in der Gemeinde sind hochmotiviert und wollen gemeinsam mit Ihrer Unterstützung etwas bewegen… 
Ihr Beitrag macht einen Unterschied!
Zuletzt aktualisiert am 01. Juli 2020