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Solidarisch gegen die Kriminalisierung von Flucht und Migration!

Berlin, Deutschland

Solidarisch gegen die Kriminalisierung von Flucht und Migration!

Berlin, Deutschland

Beinahe täglich werden Schutzsuchende für ihre eigene Flucht kriminalisiert und willkürlich zu drakonischen Haft- und Geldstrafen verurteilt. Wir unterstützen Betroffene und kämpfen für ein Ende der Kriminalisierung von Flucht und Migration!

H. Glöde von borderline-europe Menschenrechte ohne Grenzen e.V. | 
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Über das Projekt

Beinahe täglich werden an den europäischen Außengrenzen Schutzsuchende wegen angeblicher "Beihilfe zur illegalen Einreise" willkürlich verhaftet und landen infolgedessen oft jahrelang im Gefängnis. 
 
Ihr Vergehen? Sie haben z. B. das Boot, in dem sie gemeinsam mit anderen Menschen saßen, gesteuert, sie haben mit der Küstenwache kommuniziert, um Hilfe zu rufen, oder sie sprechen einfach nur Englisch - in den Augen europäischer Grenzbehörden heißt das, sie sind keine Schutzsuchenden, sondern Schlepper. So werden unter dem Vorwand der "Schlepperbekämpfung" pro ankommendem oder gerettetem Boot 1-2 Menschen nach diesen Kriterien ausgewählt und willkürlich der Schlepperei angeklagt. 

Im Fokus der Öffentlichkeit steht häufig die Kriminalisierung privater europäischer Seenotretter*innen wie z. B. Carola Rackete. Es sind jedoch Schutzsuchende selbst, die die Mehrheit derjenigen ausmachen, die mit dem Vorwurf der "Beihilfe zur illegalen Einreise" konfrontiert sind.

Allein in Griechenland sitzen derzeit deshalb fast 2.000 Menschen im Gefängnis. Betroffene Menschen werden zum Teil zu fast 300 Jahren Haft und mehreren Millionen Euro Strafe verurteilt.

Die Schicksale dieser Menschen sind jedoch kaum bekannt. Die meisten von ihnen werden unmittelbar nach ihrer Ankunft verhaftet und unbemerkt, namenlos und ohne Zugang zu Unterstützung von außen weggesperrt.

Mit unserer Arbeit setzen wir uns für ein Ende der Kriminalisierung ein!



  • Neben der konkreten Einzelfallhilfe kämpfen wir auf politischer Ebene für das Ende dieser willkürlichen Anwendung von Anti-Schmuggel-Gesetzen: wir recherchieren und dokumentieren Fälle, Praktiken und Entwicklungen, erarbeiten Berichte, Analysen und Infomaterial und organisieren öffentliche Veranstaltungen und Kampagnen

Zuletzt aktualisiert am 13. Mai 2020