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Unser Stipendienprogramm ist bedroht - helfen Sie uns, Journalist*innen vor digitalen Angriffen zu schützen!

Reporter ohne Grenzen e. V.
Reporter ohne Grenzen e. V. schrieb am 20.03.2025

Ana P. Santos recherchiert in den Philippinen zu Arbeitsmigration und sexualisierter Gewalt. Die Investigativjournalistin war 2022 Stipendiatin des Berliner Stipendienprogramms zur digitalen Sicherheit. © Martin San Diego

Liebe Freund*innen der Pressefreiheit,

seit mehr als sechs Jahren laden wir Journalist*innen aus Ländern wie Ruanda, Kolumbien oder Georgien nach Berlin ein. Mit unserem Berliner Stipendienprogramm ermöglichen wir ihnen eine intensive Weiterbildung in digitaler Selbstverteidigung. Der Berliner Senat hat dieses Programm seit Beginn gefördert. Dank dieser Hilfe konnten wir 54 Stipendiat*innen aus 34 Ländern eine Auszeit von den täglichen Bedrohungen ermöglichen. Und ihnen Trainings in digitaler Sicherheit geben. Nach der Rückkehr in ihre Heimatländer haben sie ihr Wissen an ebenfalls bedrohte Kolleg*innen weitergegeben.

Doch jetzt haben uns die Kürzungen öffentlicher Gelder kalt erwischt: Unser Stipendienprogramm ist bedroht. Die für die neuen Stipendiat*innen von uns für das Jahr 2025 bereits fest eingeplanten Mittel im Haushalt wurden kurzfristig erheblich gekürzt. Dadurch können wir in diesem Jahr nur noch sehr wenigen Stipendiat*innen eine Teilnahme anbieten - dabei haben wir bereits Dutzende sehr vielversprechende Bewerbungen aus aller Welt erhalten.

Jetzt brauchen wir Sie: Helfen Sie uns, unser Fundraising-Ziel von 75.000 EUR zu erreichen und damit weiteren mutigen Journalist*innen die Teilnahme an unserem Programm zu ermöglichen!

Warum ist das Stipendienprogramm so wichtig?

"Wir Journalist*innen können unseren Job viel besser ausüben, wenn wir Schutz vor Drohungen und Einschüchterungen genießen. Aber die Angriffe aus dem digitalen Raum nehmen immer weiter zu und die Gefahr steigt, dass ihnen auch Angriffe im wirklichen Leben folgen. Das Training zur digitalen Sicherheit, das ich als Stipendiatin des Berliner Stipendienprogramms absolviert habe, hat mir das Know-how gegeben, wie ich mich und meine Quellen schützen kann.”

– Ana P. Santos, Investigativjournalistin aus den Philippinen

Unsere Stipendiat*innen setzen sich unter hohem persönlichen Risiko für Pressefreiheit ein und decken Missstände wie Korruption, Klimawandel oder geschlechtsspezifische Gewalt auf. In der speziell für Journalist*innen aus Krisengebieten entwickelten Weiterbildung lernen sie, sich vor digitalen Angriffen und Überwachung zu schützen – und geben nach ihrer Rückkehr ihr Wissen in ihren Netzwerken und Redaktionen weiter. Der Austausch mit Kolleg*innen aus verschiedenen Regionen bietet wertvolle Unterstützung, stärkt den Zusammenhalt und fördert nachhaltig die Widerstandskraft unabhängiger Medien weltweit.

Gemeinsam können wir einen Unterschied machen!

Mit herzlichen Grüßen und Dank 
Damit wir das Programm weiterhin in vollem Umfang durchführen können, brauchen wir Ihre Hilfe jetzt!