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Ubomi- ein Hilfsprojekt für bedürftige Kinder in den Townships Südafrikas

Cape Town , Südafrika

Ubomi- ein Hilfsprojekt für bedürftige Kinder in den Townships Südafrikas

Cape Town , Südafrika

Ubomi ist ein Hilfsprojekt für bedürftige Kinder in den Townships Südafrika. Momentan herrscht ein Lockdown wegen des Corona-Virus und die Armut hat sich weiter verstärkt. Mit Lebensmittelpakten versuchen wir die Grunnahrung der Familien zu sichern.

Birgit Hägemann von Ubomi e.V. | 
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Über das Projekt


Was ist Ubomi?
:
Ubomi ist Xhosa und bedeutet „Leben“. Es leben über eine Millionen Menschen in Khayelitsha, dem größten Township (Armutsviertel) Kapstadts, Südafrika. In zwei Ubomi-Projekthäusern in unterschiedlichen Gebieten des Townships dürfen wir 100 Township-Kindern eine Chance auf (Über-)Leben geben, ein warmes und gesundes Essen, Hausaufgabenbetreuung und Sprachunterricht, Life Skills-Training sowie Spiel-, Sport und Kreativangebote. Wir ermöglichen damit einen Zufluchtsort für die Kinder, in dem sie familiäre Wärme erleben, ihre Fähigkeiten entdecken und so ihre Chancen auf eine menschenwürdige Zukunft erhöhen können.
Ziel ist, die Menschen vor Ort ihren Kompetenzen entsprechend zu schulen und in die Arbeit einzubinden. So wird die Betreuung und die Versorgung der Kinder in Ubomi von dafür qualifizierten Township-Bewohner*innen übernommen. Bei der Betreuung der Kinder binden wir zudem Jugendliche ein und bilden sie über unsere Partner aus. So können wir über unsere reguläre Altersgruppe der 6- bis 11-Jährigen hinaus auch den Jugendlichen einen Ort bieten, an dem sie sich weiterentwickeln können.


Südafrika- Epizentrum des Corona-Virus:
Wie in vielen Teilen der Welt wütet Covid-19 auch in Südafrika, Kapstadt. Ausgangssperren, Lieferengpässe, Arbeitslosigkeit: Schon jetzt hat sich die Armut aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung von Covid-19 in den südafrikanischen Townships verstärkt. Schon vor Covid-19 waren die Hygienestandards in Khayelitsha ein Problem. Hier wohnen viele Menschen auf wenigen Quadratmeter, oft in Wellblechhütten. Häufig teilen sich in den Townships ca. 15 Familien eine Toilette und einen Wasserhahn – beides liegt in der Regel außerhalb der eigenen vier Wände. Jedes Jahr erkranken 6.000 Menschen in Khayelitsha an Tuberkulose und nur ein Drittel überlebt diese Erkrankung. Die wenigen Eltern unserer Kinder, die Arbeit hatten, wurden vom einen auf den anderen Tag arbeitslos.

Um unseren Kindern und deren Familien wenigstens die Grundernährung sichern zu können, haben wir bereits 2,5 Tonnen Lebensmittel in Form von Paketen an 500 Personen verteilt. Dabei kostet ein Paket rund 20 Euro und kann eine Familie -je nach Anzahl der Familienmitglieder- für mindestens 2 Wochen ernähren. Helfen Sie uns dabei, unsere Kinder, Familien und Community bei dem (Über-)Lebenskampf zu unterstützen.



Zuletzt aktualisiert am 29. Mai 2020