Deutschlands größte Spendenplattform

Bitte aktualisiere deinen Browser

Wir wollen die Welt mit dir zusammen besser machen. Dafür brauchen wir einen Browser, der aktuelle Internet-Technologien unterstützt. Leider ist dein Browser veraltet und kann betterplace.org nur fehlerhaft darstellen.

So einfach geht das Update: Bitte besuche browsehappy.com und wähle einen der modernen Browser, die dort vorgestellt werden.

Viele Grüße aus Berlin, dein betterplace.org-Team

COVID-19: Schutzmaterial für Gesundheitsstation in Chilca, Peru

Chilca, Peru

COVID-19: Schutzmaterial für Gesundheitsstation in Chilca, Peru

Chilca, Peru

Wir möchten das Personal in der Gesundheitsstation im Projektgebiet Chilca mit Schutzmasken und Visieren für den Umgang mit COVID-19-Patienten ausstatten.

Fernando R. P. von Desierto Florido e.V. | 
Nachricht schreiben

Über das Projekt

Das Coronavirus breitet sich in Peru derzeit deutlich schneller aus als in Deutschland, und das Gesundheitssystem ist für den Anstieg der Patientenzahlen nicht gerüstet. Trotz seit Mitte März bestehendem Ausnahmezustand mit strengsten Ausgangsbeschränkungen kollabieren die Krankenhäuser in Lima, die auch für die stationär behandlungspflichtigen Patienten aus dem ganzen Umland zuständig sind, bereits. In den Krankenhäusern werden immer mehr Patienten abgewiesen, einige Krankenhäuser behandeln COVID-19-Patienten inzwischen in abgesperrten Bereichen auf den Straßen vor den Krankenhäusern, da die Kapazitäten drinnen erschöpft sind. Die Gesundheitsversorgung auf dem Land wird von staatlichen Gesundheitsstationen geleistet, die jedoch keine stationäre Behandlungsmöglichkeit haben. Die Gesundheitsstation in Chilca, einem Ort 63 km südlich von Lima in der Region Cañete, ist für rund 15000 Patienten zuständig und mit ca. 53000 Behandlungen pro Jahr auch Referenzgesundheitszentrum, an das Patienten aus Dörfern, in denen es z.B. nur eine kleine, von einem Krankenpfleger besetzte Gesundheitsstation gibt, überwiesen werden. Die Mitarbeiter in der Gesundheitsstation sind Tag und Nacht für die Patienten da. Angesichts der zunehmend katastrophalen Situation in den Krankenhäusern werden sie COVID-19-Patienten so lange wie irgend möglich ambulant behandeln müssen.

Aktuell hat die Gesundheitsstation keine gegen das Coronavirus schützenden Masken mehr für ihre Mitarbeiter, die der Gefahr täglich ausgesetzt sind. Die Masken werden inzwischen viel zu oft wiederverwendet. Ein Augenschutz ist nicht verfügbar. Unser Ziel ist eine Ausstattung der 80 Mitarbeiter der Gesundheitsstation in Chilca, die direkten Patientenkontakt haben, mit jeweils einem wiederverwendbaren Visier zum Gesichtsschutz sowie mit geeigneten Schutzmasken, damit sie weiterhin für die Patienten in der Region da sein können.

Ein einfaches Visier kostet vor Ort momentan etwa 13 Euro, eine geeignete Maske etwa 17 Euro. Aufgrund der zunehmend katastrophalen Lage sind die Preise deutlich gestiegen. 

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, unsere Projektpartner hoffen auf Ihre Hilfe. Wir alle sind im Moment betroffen von der Corona-Krise. Gleichzeitig sind wir alle auch Teil der Lösung. Gemeinsam können wir grenzüberschreitend solidarisch wirken und die negativen Folgen der Corona-Krise gemeinsam bewältigen.

 Zu der Gesundheitsstation besteht seit 2004 ein intensiver persönlicher Kontakt. Weitere Informationen zu unserem Verein und unserem Projektpartner in Peru unter: http://desierto-florido.de/peru_allgemein.html
 
Mit freundlichen Grüßen,
 
Ihr Team von Desierto Florido e.V.

Zuletzt aktualisiert am 28. April 2020