Deutschlands größte Spendenplattform

Bitte aktualisiere deinen Browser

Wir wollen die Welt mit dir zusammen besser machen. Dafür brauchen wir einen Browser, der aktuelle Internet-Technologien unterstützt. Leider ist dein Browser veraltet und kann betterplace.org nur fehlerhaft darstellen.

So einfach geht das Update: Bitte besuche browsehappy.com und wähle einen der modernen Browser, die dort vorgestellt werden.

Viele Grüße aus Berlin, dein betterplace.org-Team

Corona – Wie Sie gemeinsam mit den Tafeln helfen können

Bundesweit, Deutschland

Corona – Wie Sie gemeinsam mit den Tafeln helfen können

Bundesweit, Deutschland

Zu den über 1,6 Millionen Tafel-Gästen zählen beispielsweise Menschen in Altersarmut und Einsamkeit und alleinerziehende Geringverdiener – Menschen, die die Corona-Krise schon jetzt besonders hart trifft.

F. Enge von Tafel Deutschland e.V. | 
Nachricht schreiben

Über das Projekt

Die Tafeln helfen überall in Deutschland bedürftigen Menschen mit gespendeten Lebensmitteln und sozialen Projekten. Zu den über 1,6 Millionen Tafel-Gästen zählen beispielsweise Menschen in Altersarmut und Einsamkeit und alleinerziehende Geringverdiener – Menschen, die die Corona-Krise schon jetzt besonders hart trifft. Immer mehr Tafeln stellen ihre Arbeit jetzt so um, dass sie trotz Corona helfen können: etwa mit zusätzlichen Hygiene-Maßnahmen, mit einem Umbau der Ausgabe-Räume oder mit Lieferungen bis an die Haustür.

Normalerweise sind über 60.000 Tafel-Helferinnen und -Helfer an über 2.000 Standorten in Deutschland im Einsatz: Sie retten Lebensmittel, die im Handel nicht mehr verkauft werden können (etwa Obst und Gemüse mit kleinen Schönheitsfehlern oder Joghurt kurz vor dem MHD) und helfen damit Menschen, die von großen Vorräten und Überschüssen nur träumen können. Sie schaffen einen Ausgleich zwischen Überfluss und Mangel. Die meisten Standorte organisieren zudem gezielte soziale Projekte, etwa Hausaufgaben-Hilfen, Beratungsangebote oder Kurse für gesundes Kochen mit kleinem Geldbeutel.  

In der Corona-Krise mussten viele Tafeln ihren Betrieb zurückfahren oder ganz einstellen, um ihre Ehrenamtlichen zu schützen, von denen 90 % altersbedingt zur Risikogruppe gehören. Darüber hinaus führten die „Hamsterkäufe“ vielerorts zu einem Einbruch der Warenmengen, die die Supermärkte sonst bereitstellen können. Während beispielsweise die Tafel in Hannover komplett schließen musste, konnte Nürnberg den Betrieb mit strengen Hygieneregeln durchgehend aufrechterhalten. Eine Ausgabestelle in Frankfurt am Main konnte erst nach einem Umzug in größere Räume wieder sicher arbeiten, die Berliner Tafel stellte komplett auf Belieferungen um.

Immer mehr Tafeln können jetzt wieder öffnen: dank vieler junger Menschen, die im Ehrenamt einspringen, und dank der Spenderinnen und Spender, die uns eine schnelle Reaktion ermöglichen. 

Nach wie vor haben über 300 lokale Tafeln geschlossen, weitere Standorte können nur Notlösungen umsetzen. Durch die Folgen der Corona-Krise dürfte die Zahl der Menschen dramatisch steigen, die auf die Tafel-Unterstützung angewiesen sind. Mit Ihrer Hilfe können die Tafeln auch in Zukunft für diese Menschen da sein.

Bitte helfen Sie mit!

Die angegebenen Hilfsgüter und Bedarfe stehen beispielhaft für die vor Ort benötigte Hilfe.
Zuletzt aktualisiert am 29. April 2020