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Lebensmittel und Atemmasken für indische Dörfer

Rurka Kalan, Indien

Lebensmittel und Atemmasken für indische Dörfer

Rurka Kalan, Indien

Die weltweite Covid 19-Pandemie hat das Leben nahezu aller Inderinnen und Inder schlagartig verändert: Die Regierung verhängte eine 21-tägige Ausgangssperre, die Polizei kontrolliert diese strikt. Tagelöhnerinnen und Tagelöhner, die auf Baustellen od

Sybille Franck von Deutsch-Indische Zusammenarbeit BaWü | 
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Über das Projekt

„Wir haben bisher über 7.000 Masken unter den Dorfbewohnern und einigen Gesundheitshelfern in Rurka Kalan verteilt“, sagt Gurmangal Dass, Direktor der Organisation Youth for Change (YFC)

400 bis 500 Atemmasken produzieren die 40 ehrenamtlichen Näherinnen derzeit täglich. „Nachdem wir den Verteilungsprozess in unserem Dorf abgeschlossen haben werden, werden wir die Masken an andere Dörfer in der Nähe, an ländliche Polizeibeamte und andere liefern“, berichtet Dass von den weiteren Plänen. 
 Das engagierte Team aus Trainern, Jugendmentoren und zahlreichen freiwilligen Helfern aus der Gemeinde selbst steht regelmäßig in Kontakt mit den lokalen Gemeinden und informiert über die potenziellen Risiken von COVID-19. Dadurch stellen sie sicher, dass alle Vorsichtsmaßnahmen gegen das Virus treffen, und sie garantieren, dass im Falle eines möglichen Notfalls schnell Hilfe geleistet werden kann. 

 Monika Rani, eine der Fußballtrainerinnen des YFC, die während der Pandemie ehrenamtlich tätig ist, berichtet, dass die meisten ihrer Jugendspieler derzeit bei ihren Familien wohnen, sicher und gesund sind. Sie betont jedoch auch deutlich, dass die Angst vor einem bevorstehenden schweren COVID-Ausbruch in Rurka Kalan ein ständiger Begleiter in diesen Tagen ist. Und sie erzählt, dass vielen Familien bereits jetzt die Nahrung ausgeht. Aufgrund der landesweiten Ausgangssperre dürfen viele Eltern nicht mehr arbeiten und können daher keine Lebensmittel mehr kaufen. Dies sei die traurige Kehrseite des zweifellos notwendigen Schrittes, um die Ausbreitung von Corona zu verhindern, fügt Monika Rani hinzu.    

Um genau diesen Familien zu helfen, mit denen Monika Rani und viele andere arbeiten, sammelt das Team des YFC derzeit eine Million Rupien, um in Zusammenarbeit mit der örtlichen Verwaltung und den Verkäufern eine Versorgungskette für lebensnotwendige Güter für die arme Bevölkerung zu mobilisieren. Jeder Haushalt in Rurka Kalan soll angemessen mit Desinfektionsmitteln, Masken, Medikamenten und genügend Lebensmitteln ausgestattet sein. 

Darüber hinaus unterstützen die YFC-Mitglieder sowohl die örtliche Polizei als auch das Krankenhaus rund um die Uhr. YFC bietet etwa seine eigenen Ambulanzdienste für Bedürftige kostenlos an, bringt Patienten mit anderen Krankheiten in das örtliche Krankenhaus und hat das Dorf bereits zweimal desinfiziert, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern.               

Bis jetzt ist es YFC durch sein Engagement gelungen, die Ausbreitung des Coronavirus in Rurka Kalan zu verhindern. Es stellt ein positives Beispiel dafür dar, wie man gemeinsam auf eine internationale Krise wie die COVID-19-Pandemie reagieren kann, und zeigt uns einmal mehr, dass jeder kleine Beitrag einen großen Unterschied machen kann. 



Zuletzt aktualisiert am 06. Mai 2020