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Unterstütze unseren Mitmach-Chat Moritz gegen die Isoaltion!

Regensburg, Deutschland

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Regensburg, Deutschland

Wie stärkt man in Kinderkliniken bei chronisch kranken oder behinderten Kindern und Jugendlichen das Gemeinschaftsgefühl, obwohl sie andere Menschen nicht treffen können? Eine Idee dazu ist der Mitmach-Chat„Moritz“ der Stiftung KreBeKi.

Gaby von Stiftung KreBeKi | 
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Über das Projekt

Seit der Gründung im Juli 2004 hat KreBeKi, die Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder in Bayern, durch eine Vielzahl von erfolgreichen Projekten immer wieder Kinder und Jugendliche unterstützen können. Auch in der gegenwärtigen Corona-Krise entwickelten die Ehrenamtlichen nun kreative Ideen gegen die Isolation.  
Seit Dezember gab es in den Kinderstationen der Kinderklinik St. Hedwig und am Uniklinikum Regensburg kleine Mitmachkonzerte, bei denen auch Kinderfilme gezeigt wurden. Die Musiker Hubert Treml und Robert Prill luden die kleinen Patienten und ihre Besucher zum Mitsingen und Bewegen ein und brachten so viel Freude in den Klinikalltag.  
Doch wie schafft man nun in Zeiten von „Social Distancing“ – also dem physischen Getrenntsein – trotzdem solche schönen Momente? Wie stärkt man in Kliniken oder Behinderteneinrichtungen ein Gemeinschaftsgefühl trotz Kontaktverbot? 
Eine Idee dazu ist der Mitmach-Chat „Moritz“ der Stiftung KreBeKi, der im April eröffnet wurde. Zweimal in der Woche laden die Radiomoderatorin Meike Föckersperger und der Musiker Hubert Treml Stationen in Kinderkliniken und Behinderteneinrichtungen, wie zum Beispiel die inklusive Wohngruppe WIR, zu einem Videochat ein. Während der Sendung wird miteinander gesungen, Rätsel werden gemeinsam gelöst und es werden von den Teilnehmern erstellte Kurzfilme angeschaut. Außerdem haben die Kinder und Jugendlichen in der Zeit, in der sie niemand besuchen darf, die Möglichkeit per Handy, Tablet oder Computer Kontakt zu den Geschwisterkindern, nahen Angehörigen und Freunden aufzunehmen und über den Videochat miteinander viel Spaß zu haben.  
„Wenn es uns gelingt, dass kranke Kinder mit ihren Eltern für ein paar Minuten die aktuelle Situation vergessen,“ so Gaby Eisenhut vom Stiftungsvorstand, „dann haben wir die Möglichkeit geschaffen, dass sich die Kinder später einmal auch an schöne Momente im Krankenhaus oder während der Coronakrise erinnern können.“    
Der Raum, in dem der Videochat stattfindet, öffnet 15 Minuten vor der Veranstaltung und die Zeit wird dafür genutzt zu prüfen, wer sich eingeloggt hat, so dass kein Fremder teilnehmen kann. Es werden keine Daten gespeichert, kein Videochat aufgezeichnet oder veröffentlicht. Jeder Teilnehmer kann selbst entscheiden, ob er die Kamera oder nur das Mikrofon anschaltet. Auch ohne Kamera und Mikrofon kann man als nicht sichtbarer Zuschauer den Videochat ansehen. Für den technisch einwandfreien Ablauf sorgt Tom Harmsen. Sein Wunsch wäre, dass einige prominente Personen auf das Projekt aufmerksam würden und sich als Gäste von zu Hause aktiv am Mitmach-Chat mit den Kindern beteiligen. Was wäre es für ein tolles Erlebnis, wenn zum Beispiel der Lieblingsfußballstar online ins Krankenzimmer käme!    
 
Die Zuschaltung zum Mitmach-Chat erfolgt über die Plattform ‚Zoomʻ. Es entstehen für die Teilnehmer keine Kosten.  
Wir verwenden Deine Spende für die Finanzierung der Honorarkräfte, die den Mitmach-Chat gestalten. Wir werden diesen Chat auch nach der Coronakrise für Kinder auf Isolierstationen in Kinderkliniken durchführen.  
Zuletzt aktualisiert am 07. Mai 2020

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