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Liangati Mubula Project (Zambia) - Local People Processing Local Fruits

Liangati, Sambia

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Liangati Mubula Project (Zambia) - Local People Processing Local Fruits

Liangati, Sambia

Anstatt lokale Früchte (Mubula, Mango, etc.) verrotten zu lassen, wollen wir diese zu Saft und anderen Produkten verarbeiten. Wir schaffen so neue Einkommens- und Lebensperspektiven, sowie leckere nachhaltige Lebensmittel.

Toni H. von EAT global e.V. | 
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Über das Projekt

Wir alle kennen das Problem: Wir haben Obst, Früchte oder andere Lebensmittel zu Hause, die wir nicht aufbrauchen können. Was tun? Einfrieren oder weiterverarbeiten? Haltbar machen! Bananen zu Bananenbrot, Erdbeeren zu Marmelade und Äpfel zu Saft. Kühlschrank, Mixer, Backofen, Wasser und Strom sind vorhanden.
Die Menschen in Liangati, einer Gemeinde in Sambias Westprovinz haben reichlich Früchte und könnten auch mehr Gemüse oder Früchte anbauen, jedoch fehlen ihnen die Möglichkeiten zur Haltbarmachung. Die Mengen der vorhandenen Früchte würde es erlauben Überschüsse zu verkaufen und somit Einkommen zu generieren.  
Zusammen mit der Liangati Nutrition Group (LNG), einem Zusammenschluss von 42 Frauen und Männern wollen wir dieses Problem beheben. 

Ziel des Projekts ist es, die Liangati Nutrition Group in die Lage zu versetzen, Wildfrüchte zu verarbeiten und zu konservieren, um diese verkaufen zu können und Einkommen für die Mitglieder der Gruppe und die gesamten Gemeinde zu schaffen.
Hierzu wollen wir gemeinsam eine Produktionsstätte für lokale Produkte errichten und die Gruppe befähigen, diese langfristig zu betreiben und erhalten.
 
Beginnend im Jahr 2016 zielte das Liangati-Mubula-Projekt darauf ab, die Mubula-Früchte, eine lokale einheimische Waldfrucht, zu nutzen, um die Lebensbedingungen der LNG-Mitglieder zu verbessern.
Im Oktober 2017 durchgeführte Markttests wiesen die tatsächliche Nachfrage nach Mubula-Produkten nach wie z.B. Marmeladen, Säfte, geröstete Nüsse, Fruchtschalencracker, Süßigkeiten und Pulver der Fruchtschale.
Der Gruppe wurde ein Grundstück zugeteilt, welches zur Errichtung der Produktionsstätte geeignet ist. Die LNG ist seit 2019 auch offiziell registriert, wodurch sie nun Unterstützung beantragen kann. Vor Ort fehlt es jedoch an Erfahrungswissen und Geld. Einige Elemente, insbesondere Baumaterialien und Planungsleistungen zur Errichtung der Produktionsstätte, müssen zugekauft werden.

In einem ersten Schritt wollen wir die Baukosten klären. Hierzu benötigen wir die Unterstützung eines Planungsbüros in Sambia. Im zweiten Schritt muss die Wasserversorgung gesichert werden, die für Bau und Nutzung der Verarbeitungsstätte benötigt wird. Als dritter Schritt folgt der tatsächliche Bau. Schließlich benötigen wir im vierten Schritt eine Grundausstattung. 
Natürlich werden wir auch in der Folge weiter unterstützen, z.B. durch Expertise in der Verarbeitung und bei der Vermarktung. Im gesamten Prozess benötigen wir daher die Unterstützung durch eine lokale Koordinationsperson. 
 
Als Ergebnis sehen wir gesunde nachhaltige Lebensmittel (neben Mubula auch Mangos, Pilze und Gemüse) aus Liangati in Häusern vor Ort und Geschäfen des Landes, vielleicht sogar in Europa. Das zusätzliche Einkommen eröffnet neue Lebensperspektiven, verbessert Ernährung, Gesundheitsversorgung, Schulbildung und bietet Schutz gegen die Folgen des Klimawandels. 
Zuletzt aktualisiert am 06. Mai 2020