Wie Gott in Frankreich? - Unsere Unterstützung in Calais
Woran denkst du, wenn du an Frankreich denkst? An Wein, Käse, den Eifelturm oder Badeurlaub?
Menschen auf der Flucht erleben eine ganz andere Realität. Während die Männer, Frauen und Kinder auf eine Möglichkeit hoffen, den Ärmelkanal Richtung Großbritannien überqueren zu können, sind sie massiven "Abschreckungsmaßnahmen" ausgesetzt. Es gibt keine festen Unterkünfte, sanitäre Anlagen fehlen gänzlich. Die Geflüchteten harren auf Wiesen aus und sind auf NGO's angewiesen, um überhaupt überleben zu können. Unser Vereinsmitglied Cordi, welche am letzten Wochenende in Calais war, beschreibt die Situation so: "Viele Menschen, darunter zahlreiche Kinder, besitzen einfach nichts, kein Zelt, keinen Schlafsack, keine Kleidung. Es ist erschütternd." Ein weiteres großes Problem sind die regelmäßigen Räumungen der Lagerstätten. Im Morgengrauen rücken Beamte an, zerstören die Zelte und nehmen den Geflüchteten ihre wenigen Habseligkeiten ab. Vor allem für Kinder sind diese unangekündigten Räumungen zutiefst traumatisierend. 
Räumung in Dunkirk
Aufgrund der regelmäßigen Räumungen ist der Bedarf an lebenswichtigen Gütern entsprechend groß und wir freuen uns daher umso mehr, dass wir einen voll gefüllten Transporter nach Calais schicken konnten. An Bord waren Hygieneprodukte, aber auch Schuhe, T-Shirts, Windeln und Zelte. Verteilt werden die Spenden vom Refugee Womens Center, einer Organisation, welche Frauen und Kinder unterstützt. 
Eure Spenden in Calais
Danke an alle, die diese Lieferung mit ihren Spenden möglich gemacht haben!
P.S.: Ihr wollt euch ausführlicher über Themen rund um Flucht informieren? Dann hört doch gerne in unseren neuen Podcast rein!