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Kinder mit Löwenmut in Afrika - Spenden macht glücklich

Klipriver, Südafrika

In unserem Kinderhospiz kümmern wir uns um sterbenskranke und schwerstbehinderte Kinder. Wir bieten den Kindern ein zweites Zuhause, in dem sie trotz ihrer schwersten Erkrankung und ihres nahenden Todes fröhliche Stunden genießen können.

Isabelle Schiminski von IFB-Stiftung
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"Die wichtigsten Bestandteile unserer Arbeit sind eine liebevolle Begleitung und ein würdiges Leben“, sagt Wolfgang Groh, Gründer des Kinderhospizes Löwenmut in Klipriver, Südafrika.

Das Kinderhospiz Löwenmut in Klipriver, in der Nähe von Johannesburg hat Platz für 40 schwerstkranke und schwerstbehinderte Kinder. Die IFB (Inklusion durch Förderung und Betreuung) arbeitet seit über 60 Jahren für und mit Menschen mit Beeinträchtigung und bringt das erworbene Wissen in Südafrika ein. Vielerorts gelten in Südafrika Beeinträchtigungen noch als Makel. Die Kinder erleben oftmals keine Förderung und oder gar keine liebevolle Zuwendung. Hier ist eine Veränderung notwendig, denn nur so kann sich die Situation der Kinder verbessern! 

So zum Beispiel erlernen alle Kinder die Zeichensprache, so dass sich alle Kinder verstanden fühlen und eine Möglichkeit der Kommunikation erlernen.

Neben der medizinische Versorgung und palliativen Pflege werden die kleinen Bewohner*Innen auch pädagogisch betreut und gefördert. So schenken Musik-, Tier- und Mal- und Ergotherapie den Kindern Freude und Zufriedenheit. Eine behütete Atmosphäre und eine behutsame Sterbe- und Trauerbegleitung sind von besonderer Bedeutung. Daher werden Eltern und Geschwisterkinder von geschulten Trauerbegleitern während der gesamten Sterbephase ihrer Kinder unterstützt. In Südafrika gibt es durch unterschiedlichen Kulturen und Völker  verschiedene Trauerrituale und Ansichten. Unser Personal kann auf jede Familie individuell eingehen und entsprechend begleiten.
 
Bislang wurde gebaut in Südafrika: ein Neubau in Form einer Sonne: das GrohSommBosh-Zentrum. Dort soll sich langfristig das Kinderhospiz, die Frühförderung, die Trauerbegleitung, diemedizinischer Betreuung und der Kindergarten unter einem Dach befinden. Durch den Einbruch der Spendengelder sind allerdings alle Bauvorhaben gestoppt.

Das Kinderhospiz wird zur Hälfte von den Behörden vor Ort getragen. Die andere Hälfte wird über Spendengelder finanziert – das sind 12.000 Euro pro Monat.  Durch ihre Hilfe erreichen wir eine würdige Betreuung und Abschied.
Löwenmut ist auf Spendengelder aus Deutschland angewiesen.