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Hilfspakete für die vom Hunger bedrohte Landbevölkerung in Zentralindien

Marathwada-Region (Maharastra) , Indien

Hilfspakete für die vom Hunger bedrohte Landbevölkerung in Zentralindien

Marathwada-Region (Maharastra) , Indien

In ländlichen Regionen Indiens droht vielen Menschen der Hunger. Von der Corona besonders betroffen sind alleinstehende Frauen, Witwen und Wanderarbeiter, die nun ohne Einkommen sind. Helfen Sie durch Ihre Spende für ein Nahrungs- und Hygienepaket.

Martin Vogelsang von Social Synergy Deutschland e.V.  | 
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Über das Projekt

Seit Ende März gelten auch in Indien strenge Ausgangsbeschränkungen. Der Ausbruch der Pandemie hat die ohnehin schon am meisten gefährdeten Menschen am härtesten getroffen: Alleinstehende Frauen, Witwen, Landlose, Landwirtschafts- und Wanderarbeiter haben ihre Arbeit verloren. Sie sind mit Hunger und Angst vor einer hoffnungslosen Zukunft konfrontiert. 
  
Deswegen bitten wir Sie um Ihre Unterstützung.  Swayam Shikshan Prayog (SSP) eine indische NGO (https://swayamshikshanprayog.org/), mit der wir zusammenarbeiten, verteilt Essenspakete an Wanderarbeiter, die Witwen von Wanderarbeitern sowie generell an Haushalte, in denen Frauen alleine für das Überleben ihrer Familien Sorge tragen müssen.  5.000 hilfsbedürftige Haushalte in 300 Dörfern hat SSP in der besonders betroffenen Marathwada-Region im Bundesstaat Maharashtra ausfindig gemacht. 
 
€ 48,- (4.000,- Indische Rupien) kostet eine Kiste mit Grundnahrungsmitteln sowie verschiedenen Hygieneprodukten, von der eine 5-köpfige Familie bis zu zwei Monate leben kann. 

Ihr Inhalt: 

10 Kg Hirse
15 Kg Brotweizen
10 Kg Reis
2 Kg getrocknete Hülsenfrüchte
2 l Sojaöl
1 Kg Erdnüsse
4 Kg Zucker
250 g Chilipulver
100 g Kurkumapulver
250 g Tee
Seife, Waschmittel u.a. Hygieneprodukte

Swayam Shikshan Prayog SSP, unsere lokale Partnerorganisation, arbeitet bereits seit 22 Jahren mit Graswurzelinitiativen in den ländlichen Regionen des Bundesstaates Maharastra zusammen und hat in dieser Zeit viel Erfahrung für den Umgang mit Klima- und anderen Naturkatastrophen gesammelt. 

Die Auswirkungen von COVID 19 auf die indische Landbevölkerung sind oft gravierender, als wir in Mitteleuropa es uns vorstellen können:
  
  1. Vielen Haushalten, die über keine Ersparnisse verfügen und denen durch den "Lockdown" die Einkünfte verlorengegangen sind, droht Hunger. 
  
  2. Zuwanderung von Wanderarbeitern, die die Metropolen verlassen mussten, sorgen bei ihren Familien für weitere Versorgungsengpässe und Stresssituationen.
  
  3. Das ländliche Gesundheitssystem ist auf die aktuelle Krisensituation nicht vorbereitet. In vielen Gegenden gibt es nur eine Krankenstation für 15 bis 20 Dörfer. Ärzten und Pflegepersonal fehlt es meistens an der Ausbildung für den Umgang mit den Corona-Symptomen.
  
  4. Der landwirtschaftliche Sektor ist besonders hart betroffen:  Klein- wie Großbauern stellen derzeit keine Hilfskräfte für die Ernte mehr an. Durch den "Lockdown" können keine Produkte mehr zu den Endmärkten geliefert werden.
 

Zuletzt aktualisiert am 27. Mai 2020