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Unterstützung von ausgegrenzten Flüchtlingsgemeinschaften in Jordanien

Amman, Jordanien

Unterstützung von ausgegrenzten Flüchtlingsgemeinschaften in Jordanien

Amman, Jordanien

Jemenitische, sudanesische und somalische Flüchtlinge in Jordanien sind extrem benachteiligt und von fast allen Dienstleistungen der NGOs ausgeschlossen. VHI möchte Zugang zu Bildung, psychologischer Hilfe und Empowerment-Programmen ermöglichen.

Eliza Davis von Vision Hope International e.V. | 
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Über das Projekt

Jordanien ist als Aufnahmeland für fast 1,8 Millionen syrische Flüchtlinge bekannt. 
Weniger bekannt ist, dass zusätzlich 751.275 nicht-syrische Flüchtlinge aus dem Irak, dem Jemen, dem Sudan und Somalia in Jordanien leben. Diese "Minderheitenflüchtlinge" werden bei internationalen juristischen Bemühungen nicht berücksichtigt und sind auch weitgehend von Versorgungsnetzwerken des Landes ausgeschlossen. Die Menschen aus dem Sudan und Somalia werden zudem häufig auch rassistisch diskriminiert.
 
VHI will dieser am stärksten marginalisierten Flüchtlingsgemeinschaft helfen. Dafür werden wir eng mit Vertretern der Gemeinschaften und den jungen Menschen zusammenarbeiten und ein Basisprogramm „von der Gemeinschaft für die Gemeinschaft“ realisieren.
 
Unser Programm deckt die folgenden Bereiche ab:
 
1. Bildung
 
WAS: Aufbau eines Hope Kindergartens; pädagogische Unterstützung für Kinder in staatlichen Schulen; Hilfe bei Schulanmeldungen für Kindern, die bisher nicht eingeschult wurden
WARUM: Eigentlich sollen in Jordanien offiziell alle Kinder im Schulalter Zugang zu öffentlichen Schulen erhalten. Diskriminierung und Überfüllung führen dazu, dass viele Flüchtlingskinder - insbesondere Nichtsyrer - abgelehnt werden.
 
 
2. Jugendförderung 
 
WAS: Umsetzung der im Jemen und Tunesien erprobten VHI-Trainings für Life-Skills und Friedensförderung, einschließlich eines Programms zur Ausbildung von Ausbildern 
WARUM: Größtenteils besteht die Zielgruppe aus meist arbeitslosen Jugendlichen, mit geringen Aufstiegs- oder Bildungschancen. Für sie ist ein Programm, das positive Lebensgewohnheiten fördert, entscheidend, um negative Verhaltensmuster zu verhindern und die Gemeinschaft zu stärken.
 
3. Psychologische Unterstützung 
 
WAS: Unter der Anleitung eines qualifizierten Traumatherapeuten sollen Mitglieder der Flüchtlingsgemeinschaften darin geschult werden, grundlegende psychologische Beratungen und Interventionen durchzuführen und damit zur Traumabewältigung beizutragen
WARUM: Neben der Erfahrung von Krieg, Gewalt und Flucht ist der Alltag der Geflüchteten in Jordanien von extremem Druck geprägt, lebensnotwendige Dinge wie Nahrungsmittel oder Kleidung zu beschaffen und täglicher Diskriminierung ausgesetzt zu sein. Entsprechend hoch sind Fälle von Traumata und Depression bei einem gleichzeitigem Mangel an professioneller Unterstützung. 
 
4. Stärkung von Frauen
 
WAS: Kurse für Frauen zu Lese- und Schreibfähigkeiten, Life Skills, Erziehungsfragen und Teilhabe
WARUM: Viele der Geflüchteten, insbesondere Frauen sind Analphabeten. Durch die Vermittlung von Basisfähigkeiten werden Frauen gestärkt, für sich selbst, ihre Familie und die Gemeinschaft einzutreten.
Zuletzt aktualisiert am 13. April 2020