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Gamer für die Artenvielfalt

10117 Berlin, Deutschland

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Für unseren Ressourcenhunger müssen natürliche Lebensräume weichen und mit ihnen auch die Tiere und Pflanzen. Der WWF setzt sich für die Erhaltung der Lebensräume ein, von Wäldern und Savannen, Bergregionen und Süßwasser-Ökosysteme bis hin zu Ozeanen

Isabel Stock von WWF Deutschland | 
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Über das Projekt

Im Artenschutzbericht des Weltbiodiversitätsrats (IPBES) der UN aus dem Jahr 2019 zeichnet sich Dramatisches ab: Rund eine Million Arten könnten innerhalb der nächsten Jahrzehnte verschwinden, wenn sich der Zustand unserer Ökosysteme weiterhin verschlechtert. Auch die Weltnaturschutzunion IUCN konstatiert den Arten mit ihrer Internationalen Roten Liste Schlimmes: Ein Viertel der Säugetierarten, jede achte Vogelart, mehr als 30 Prozent der Haie und Rochen sowie 40 Prozent der Amphibienarten sind bedroht.
Wir befinden uns heute im größten Artensterben seit dem Ende der Dinosaurierzeit vor 65 Millionen Jahren. Dass Arten aussterben ist ein natürlicher Prozess, der jedoch heute unter dem Einfluss des Menschen beträchtlich beschleunigt ist. Wir sägen an dem Ast, auf dem wir sitzen. Nahrung, Medizin, Rohstoffe, sauberes Wasser und Luft sind nur einige der wichtigen Dinge, die die Natur uns zur Verfügung stellt. Es ist längst Zeit, zu handeln. Und es könnte bald zu spät sein. Die Mission des WWF ist wichtiger denn je: "Bewahrung der biologischen Vielfalt – ein lebendiger Planet für uns und unsere Kinder". Der WWF organisiert Projekte um Lebensräume und bedrohte Arten zu Schützen, Waldzerstörungen zu stoppen und Aufklärungsarbeit an allen Fronten zu leisten.
 In diesem Sinne dient der Erhalt der biologischen Vielfalt immer auch dem Erhalt der menschlichen Lebensgrundlagen – sowohl global als auch lokal. Naturschutz funktioniert vor allem dort, wo er gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung erfolgt und dieser auch zugutekommt. Von Schutzgebieten und einer nachhaltigen Entwicklung profitieren die Menschen vor Ort langfristig. Denn ihr Überleben und Wohl hängt direkt vom Erhalt ihrer Heimat und der natürlichen Ressourcen ab.
Das Jahr 2020 bietet den Staats- und Regierungschefs eine einmalige Gelegenheit, um sich dem Schutz der biologischen Vielfalt zu verschreiben und einen dringend notwendigen Richtungswechsel in Wirtschaft und Gesellschaft einzuleiten. Der Raubbau an der Erde muss ein Ende haben. Der WWF fordert für 2020, dass die Staatenlenker den Erhalt der Biodiversität genauso wie den Klimaschutz zur Chefsache machen. Der WWF fordert, dass sich die Staats- und Regierungschefs bereits dort zu konkreten Maßnahmen verpflichten, mehr für den Schutz der Artenvielfalt zu tun, indem sie unter anderem bessere und wirkungsvollere Gesetze schaffen, die nachhaltige Produktion von Lebensmitteln fördern, naturschädliche Subventionen abbauen und die Finanzierung von Schutzgebieten steigern.

Zuletzt aktualisiert am 21. April 2020